Re: Bankangestellter und Raptis

Geschrieben von Oldy am 08.11.2006 02:50:00:

>Die Unternehmer geben (sagen wir mal aus Unwissenheit) zu viele Regioscheinchen raus. Die Preise steigen dann nicht von einem Tag auf den anderen, sondern die Unternehmer erhöhen ihre Preise erst, nachdem die zu hohe Regioausgabe auf sie zurückwirkt. Mehr noch, die Unternehmer freuen sich anfangs sogar darüber, dass die Leute plötzlich so viel bei ihnen einkaufen. Währenddessen emittieren sie noch mehr Regioscheine. Es kann also sein, dass der Regio bereits deutlich inflationiert ist, bis es irgendjemand bemerkt. Nun reagieren die vielen Regionutzer auf die Inflation der Regios und lösen ihre Gutscheine ein. Dann hat man wieder das Problem, dass ja eine Einlösepflicht des Herausgebers besteht. Wenn also die breite Masse erstmal richtig in Fahrt gekommen ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie viel zu viele Scheine wieder einlösen. Auch das würde erstmal keiner merken, da auch diesmal die Unternehmer ihre Preise erst dann senken würden, wenn sie merken, dass aufgrund von Regiomangel niemand mehr ihre Waren kauft. Bis dahin vergehen mindestens Wochen des erhöhten Einlösens. Es könnte also gut möglich sein, dass der Regio bereits stark deflationiert ist, bis es dem Regiomarkt klar wird. So kann man den Geldwert bestimmt nicht stabil halten.

Oldy $$$
Wieder einmal ein Pseudoargument eines Nichtwissers. Sowohl bei Rheingold, als auch bei den Gogo/Volmetalern kann ein Gewerbetreibender nur 150 bis 300 Euro wert emittieren.
Bei 1000 Emittenten kämen somit 300.000 Rheingold in Umlauf. Die benützen aber nicht nur diese 1000 Gewerbetreibenden sondern auch ihre Kunden und Angestellten als Tauschmittel. Das sind sicher eine halbe Million Menschen.
Wer nun aber glaubt, daß das bedeutungslos ist gegen die Milliarden von Euros und Dollars ist, soll wieder an Wörgl denken. Da bewegten 5000 Schillinge unter etwa 15.000 Menschen 3 Millionen wert an Gütern und Dienstleistungen innerhalb eines Jahres.
Selbst wenn wir nur die Hälfte der damaligen Umlaufgeschwindigkeit annehmen würden die Rheingold 75 Millionen bewegen. Immerhin im Durchscnitt 750.000 pro teilnehmenden Gewerbetreibenden an zum größten Teil zusätzlichem Geschäft.
Das müßten die Gogoaktivisten den Gewerbetreibenden vorrechnen. Jeder Gewerbetreibende kann so eine einfache Rechnung nachvollziehen und man soll sie ihm auch selber machen lassen.
Also Wörgl 3 Millonen geteilt durch 5000 ist 600. Ziehen wir 100 als Ungenauigkeitsfaktor ab und mulitplizieren nun unsere 300.000 mit der Hälfte, um auch da einen ausreichenden Sicherheitsfaktor einzubauen, Also 300.000 nur mal 250. Ergibt 75 Millionen. Die teilen wir dan als durchschnittlichen Umsatz unter den 1000 Gewerbetreibenden auf. 750.000. Da werden sie es kaum erwarten können, bis die Sache läuft und werden freudig mitmachen.



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