Re: Bescheierter Vergleich

Geschrieben von basti24 am 07.11.2006 18:22:00:

naknak:
>Ganz Recht! Ein Tier würde zudem - was die Sozialdarvinisten übersehen - niemals mehr Futter horten als es selbst verbrauchen könnte. So dumm sind nur (einige) Menschen!


In der wirtschaftlichen Theorie ist der Mensch vereinfachend und reduzierend als homo oeconomicus dargestellt. Prinzipell möchte er also seinen Nutzen maximieren. Eine Sache die Nutzen stiftet ist der Konsum oder die zukünftige Konsummöglichkeit von Gütern. Mit der Menge der konsumierbaren Güter steigt auch der Nutzen, wenn auch mit abnehmendem Grad. (Konkave Funktion).
Insofern bringt doch das Schimpfen auf die die sehr viel Geld haben nix und scheint wie Neid, vor allem wenn es egal erscheint woher sie das haben. Wer meint, dass jeder, der mehr Geld hat als er nach eurer subjektiven (!) Einschätzung für sich selbst brauchen kann, abgeben muss bzw. dies verwerflich ist, sind wir beim Kommunismus. Und damit zerfällt alles zu maroden Strukturen, weil nämlich keine Sau ein Interesse hat irgendetwas effizient und effektiv zu gestalten. Im Kapitalismus (den ich persönlich übrigens für viel Übles verantwortlich mache) ist es logisch sein (auch großes) Geldvermögen weiter zu vermehren zu suchen.
Der Vergleich mit den Tieren hinkt deshalb m.E., weil die durch andere Motive getrieben werden und nicht in geeigneter Weise über sich selbst reflektieren können.



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