Re: Bescheierter Vergleich

Geschrieben von basti24 am 07.11.2006 19:56:00:

Kruemel der Barbar:
>
basti24:

>>Verbindlichkeiten und Verpflichtungen die vereinbarungs- und vertragsgemäß in einer bestimmten Währung zu begleichen sind können niemals mit Gutscheinen beglichen werden.
>

>
>Niemals? Wenn ich ne Leistung erbringt, und n anderer gibt mir nen Schein auf dem der Wert meiner Leistung festgehalten ist, und ich kann diesen Schein (wie einen Gutschein) zu späterem Zeitpunkt bei dem einlösen... das geht NIEMALS?
>Was ist denn so ein heutiger 10-Euro-Schein?
>Nichts weiter als ein Gutschein, wenn mans genau betrachtet. Er sagt nix weiter als, daß man ihn bekommen hat weil man in Vorleistung gegangen ist, und jetzt bei der Wirtschaft etwas im Wert von 10 (Euro) GUT HAT.
>Nix weiter als ein Gutscheinsystem.


Wenn vereinbart wurde in Euro zu begleichen kann nicht mit einer anderen Währung beglichen werden. Das stellt sonst vertragsbruch dar und die Begelichung mit Euro kann gerichtlich erzwungen werden. Das ist doch einfache vertragsautonomie. Wenn vereinbart wurde in legosteinen zu begleichen, kann nicht in Euro beglichen werden. Nur lauten die Vereinbarungen natürlich auf dem einzigen gestzlichen Zahlungsmittel. Im Bereich der Steuern, rechnungslegung etc. ist es gestzlich vorgeschrieben in Euro zu begleichen. Die Gläubiger der BRD z.b. müssen natürlich auch in einer festgelegten Währung, in jedem Falle natürlich mit gesetzlichen Zahlungsmitteln befriedigt werden. Würden sie darauf verzichten und wollten (rein theoretisch) lieber freigeld, weil der euro nix mehr wert is, könnte trotzdem mit euro vertragsgemäß begleichen werden. Der Fall is aber wirklich nur rein theoretisch ;) Höchstwahrscheinlich bestehen sie natürlich auf gesetzlichem Zahlungsmittel, schließlich wollen sie ja weltweit investieren



Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen