Re: Nein, das ist bei langfristigen Vereinbarungen durchaus nicht immer so.

Geschrieben von Sildarion am 09.11.2006 08:50:00:

basti24:
>
Sildarion:
>
...als Freigeld, das kraft gesetzes von Kapitalgesellschaften nicht akzeptiert werden kann, genauso wie von Staaten, staatlichen Institutionen und Banken.
>>

>>Wo steht denn das bitte?
>>Es gibt ein Gesetz was zur Annahme vom ges. Zahlungsmittel verpflichtet!
>>Ich kenne kein Gesetz das die Annahme eines anderen, beliebigen Zahlungsmittel verbietet!
>>Das heiß dann Devisen und ist grundsätzlich erlaubt, ja sogar teilweise dem eigenen bevorzugt.
>>Zwischen Geschäftspartner besteht vertragsfreiheit! Die können tauschen was sie wollen.
>

>Dann schau mal ins HGB und BörsG. Der Jahresabschluss ist in Euro aufzustellen, andernfalls wird er bei der Prüfung keine Bestätigungsvermerk erhalten und kann somit nicht festgestellt werden, was u.U. sogar unter Strafe steht, auf jeden fall bußgeld und die Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Aufstellung eines neuen JA bedeutet. Ganz abgesehen von der praktischen Undurchführbarkeit auf Ebene der Kapitalgesellschaften parallelwärungen in der buchführung zu berücksichtigen, bei der ermittlung des steuerpflichtigen gewinns, der ausschüttungsbemessung, etc. durch die gewinnabführungsverträge wird die mutter einer solchen verfahrensweise ohnehin nicht zustimmen. An der börse ist die vermischung undenkbar, zudem wird ja nicht bar sondern buchgeld verschoben. Richtige Banken werden nie freigeld in dem sinne verwalten wie dies beim euro ist. Zertifikate oder Anleihen ohne gestzliche zahlungsmittel bezahlen zu wollen ist allenfalls in randnischen denkbar. regional eben irgendwie evtl. Im Verwaltungs- und Steuerrecht geht teilweis um nix anderes, denk nur nicht, dass da eine lari-fari-mentalität geben wird, wenn die staatanwaltschaft in der richtung ermittelt. alleine der umsatzsteuerausgleich kann ja nicht funktionieren. Das finanzamt verlangt dann unsummen an umsatzsteuernachzahlungen, weil kein ausgleich durch die vorsteuer erfolgen kann. Nicht in euro, also nicht aus sicht des finanzamts und des steuerrechts.
>private vertragspartner können tauschen was sie wollen, wie ich oben ja schreibe, z.b. legosteine gegen waren. die gläubiger des staates, die z.b. millionen verliehen haben, wollen zinsmäßig bedient werden, möglich wäre ausserdem noch die begleichung. in gestzlichem zahlungsmittel natürlich, das ist weltweit gültig und kann in andere währung transferiert werden. schwundgeld nicht bzw. nur extrem eingeschränkt.
>ein letztes mal: auf regionaler ebene super! auf internationaler oder nationaler ebene extrem eingeschränkt. ausnahme: gesetze werden geändert.


Ich verstehe immer noch nicht wo das Problem liegen soll.
Was hat der Zwang zur Buchführung in Euros mit den tatsächlichen Geschäftsfällen in Legos zu tun? Das kann mein Computer tagesaktuell vollautomatisch ausrechnen. Da gibt es dann Super Jahresabschlüsse/Aufstellungen/Steuererklärungen etc..
Wo steht in diesen Gesetzen, das ich keine Legos annehmen darf?
Eine Bank die sich das Geschäft mit Legos entgehen läßt ist selber schuld. Die örtliche Sparkasse wird sogar die Anweisung ihres Bürgermeisters ausführen müssen ein Legokonto für die Stadtverwaltung einzurichten. Welches Gesetz verbietet ihr das?
Eine Mutterfirma welche ihrer Filiale verbietet Legos anzunehmen kann dort zumachen. Machen eben andere die Geschäfte ;-)
Gruß



Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen