Re: Gustave Le Bon und Edward L. Bernays (Umlautkorrektur)

Geschrieben von M.Raptis am 09.11.2006 21:32:00:

G.Hannich:
>>Das sehe ich ganz anders. Wenn man ein Ziel durchsetzen will, dann sind Monologe unendlich viel erfolgversprechender als Dialolge. Diskussionen bringen f�r die Realisierung eines Zieles wie z.B. Freiwirtschaft garnichts. Ich will dir verraten, was etwas bringt: Alle Arten der "One way Communication"! Wenn man �ber eine Sache diskutiert, schadet man damit dessen Image. Aber Leute, die nach den von alliierten Sozialpsychologen diktierten BRD-Idealen wie zum Beispiel "Dialog" und "Gewaltlosigkeit" leben, verstehen das wahrscheinlich nicht.
>
>Dem kann ich mich im Prinzip anschlie�en.
>Zu empfehlen ist da das Buch von le Bon "Psyhologie der Massen" von 1890 - darin beschreibt der Begr�nder der Massenpsychologie, da� die Masse unf�hig ist rationale Argumenten aufzunehmen. Wer da zu diskutieren und zu begr�nden anf�ngt hat schon verloren.
>Au�erdem begr�nden die Gegner auch nicht, sondern stellen nur Behauptungen auf - sollen doch die Gegner mal erkl�ren wie bspw. "ewiges Wachstum" funktionieren soll, oder wie ein System stabil sein soll, in dem die sChulden 4 mal schneller wachsen als die Wertsch�pfung.
>Da� die Freiwirtschaft ein logisches, in sich geschlossenes Gebilde ist, mit dem man auch wudnerbar argumentieren kann, ist eine ganz andere Sache.
>Gru�


Stimmt, LeBons Buch "Die Psychologie der Massen" ist sehr empfehlenswert. Darüberhinaus kann ich noch das Buch "Propaganda" (1928) von Edward L. Bernays, der als "Vater der modernen Propaganda" angesehen wird, empfehlen, hier mal ein Auszug daraus:
"Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren."
Bernays soll angeblich in den 20er Jahren den "Feminismus" erfunden haben.
MfG - M.Raptis



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