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Geschrieben von tar am 29.07.2010 12:52:39:
Ja, eine Gemeinschaft bestimmter Art oder Qualität. Du darfst es aber auch Wertegemeinschaft, Gesellschaft oder Bürgerverein nennen, wenn es dir lieber ist. Ich bin da nicht begriffsstutzig - mir geht es an dieser Stelle nur um die beschrieben Zusammenhänge.
Gemeinschaften schaffen etwas gemein(sam) - in diesem Fall das gemeinsame physische und ideelle Staatseigentum (Umwelt, Infrastruktur etc.), die Gesetzgebung, das Rechtswesen, das Währungssystem, die Exekutivorgane, und einiges mehr.
Die Regierung (Exekutive) ist eben nicht der alleinige Verwalter des Gemeinschaftseigentums der Bürger - die Verwaltungskompetenzen sind aufgeteilt : Die höchsten Richter (Judikative) des Landes verwalten und entwickeln das Rechtswesen, und die Zentralbanker ("Monetative") verwalten und entwickeln das Währungssystem. Jeder dieser drei Staatsorgane hat seinen eigenen Arbeitsbereich, und keiner kann, dem Gesetz nach, den anderen reinpfuschen. Ja sogar, die Regierung muss teilweise umzusetzen, was die Richter oder die ZBanker beschließen, zumindest so in der Monetative.
Und dann ist da noch der Staatspräsident und natürlich das Parlament (Legislative), das die übrigen installiert und kontrolliert.
Ja sicher, wir brauchen auch eine Reform des politischen Systems, und andere Reformen, wie z.B. eine Bodenrecht-Reform, Erbschaftsrecht-Reform, Patentrecht-Reform, Reform des Betriebsverfassungsgesetzes usw.. Im Moment diskutieren wir aber nur das Währungssystem.
Du kannst weiterhin für deine Leistungen beliebige Gegenleistungen mit deinen Geschäftspartnern vereinbaren, sofern sie legal sind - z.B. ein Sack Kartoffeln, Rheingold Gutscheine, einmal Aaschlecken usw..
Ich möchte mir einer "Forderung auf Vollgeld" bezahlen - und nun? Wie ist das mit Vollgeld vereinbar? Ist das dann einfach kein Geld? Wird es nur begrifflich umdefiniert? Wo ist dann der Unterschied zu heute, wenn man auch das weiterhin zur ZAHLUNG verwenden kann?
Der Unterschied ist der, dass in der Monetative die Mindestreserve auf "M1 - M0" 100% beträgt ... d.h. M0* = (M1 - M0) = (M1)/2. Hinzu kommt in der Monetative, dass die ZB keinerlei Kredite, außer u.E. direkt an den Staat/Regierung vergibt. Durch diese Maßnahmen bekommt die ZB die volle und effektive Kontrolle über die momentan umlaufende Geldmenge/Kaufkraft (M1), und damit auch über die Preisniveau'entwicklung in der Realwirtschaft.
*) Geldmenge M0 = ZBGuthaben der Banken + Bargeld der Banken (vgl. Geldbasis = M0 + Bargeld der Nichtbanken)
Die Bürger haben auch gar keine andere Wahl, als ihr Geld den heutigen Banken "anzuvertrauen"; denn wo bekämen sie Bargeld her !?
Von denselbigen.
Sie müssen dafür aber ein Bankkonto besitzen, und ein Guthaben oder Kredit darauf.
Gute Kritik an der Monetative
- sammelleidenschaft,
23.07. 8:43
Ich danke Beo
- tar,
24.07. 0:05
Gern geschehen ..
- Beobachter-II,
24.07. 12:48
Belanglose Einführung?
- tar,
24.07. 15:39
Nachhilfe in Sozialkunde & Monetative ..
- Beobachter-II,
25.07. 15:45
Gemeinschaft und sonstige Widersprüche
- tar,
25.07. 19:39
Staatseigentum, Verwaltungsorgane & Monetative
- Beobachter-II,
27.07. 15:25
Fristentransformation
- tar,
30.07. 3:55
Ergänzung
- Kritiker,
30.07. 21:42
politische Reform, Kreditgeld
- tar,
29.07. 12:52
utopische Quasselei
- Kritiker,
27.07. 21:45
Monetative, Sparen & heutige Sparquote
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Die Monetative und die Seignorage
- sammelleidenschaft,
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Durch den ins
- kenpu,
24.07. 13:31