brisanter Lesestoff

Geschrieben von sammelleidenschaft am 28.07.2010 07:04:38:

Die langfristige Entfaltung der Geschichte des Vereinigten
Königreichs und Kontinentaleuropas ist seitdem
geprägt von den „unabhängigen Zentralbanken“, mit der
Bank von England als Eckstein. Im 18. Jh. nannte man es
das System der „Venezianischen Partei“. Das einem
Schleimpilz vergleichbare Netz finanzoligarchischer
Interessen, das im Mittelalter über das Bündnis Venedigs
mit den normannischen Rittern imperiale Macht ausgeübt
hatte, wurde seit dem späten 17. Jh. mit der neuen
anglo-niederländischen „venezianischen“ Finanzoligarchie
an den Küsten des protestantischen nördlichen Europa
in neuer Gestalt wiedergeboren. Die Potentaten des
Weltreichs der Ostindiengesellschaft sprachen Niederländisch,
Englisch usw., aber sie dachten als Venezianer
in der Tradition von Francesco Zorzi (alias Giorgi),
Giovanni Botero, Paolo Sarpi, Galileo Galilei, Antonio
Conti, Voltaire und Giammaria Ortes.
In diesem Rahmen stieg der ausgesprochen diabolische
Lord Shelburne zum mächtigsten Mann in der Ostindiengesellschaft
auf. Seine Lakaien und Agenten, allen
voran Adam Smith, Edward Gibbon und der besonders
bösartige Jeremy Bentham, stellten die praktischen
Richtlinien auf, wie sich das Weltreich der Gesellschaft
als Nachfolger des untergegangenen


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