es wird kein Geld überlassen

Geschrieben von Axel am 29.07.2010 16:44:47:

Diese Märchen hält sich hartnäckig, obwohl es vor 53 Jahren geändert worden ist.

Geld wird NICHTvon der ZB in Umlaufgegeben. Das ist verboten, allerdings wird es vollständig von den Wiwis und Bänkern ignoriert.
Das Märchen, das Gespartes mit Einzahlungen mit Bargeld erfolgt, das die ZB vorher einfach so dem Sparer gegeben hat, ist ein falsches Bild.
Geld entsteht durch einen Kredit und wenn das Geld aus dem Kredit gespart wird, dann ist einfach nichts da, was "jemand anderes" zur Verfügung gestellt werden kann. Es sind nur die Schuldtilgungsmittel des Kredites blockiert worden. Mit dem neuen Kreidt kommt neues Geld ins Spiel und wahrlich nicht das zuvor "überlassene", da nichts überlassen worden ist.

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Der zweite große Irrtum ist, dass durch die Kreditvergabe zwar neues Geld ins Spiel kommt, dennoch aber nicht die Schuld getilgt werden kann, da hinter dem ersten Geld schon ein Kredit lag. Mit dem neuen Kredit gibt es einmal Geld und zweimal Kredit. Es kann nur einer von beiden getilgt werden oder beide zur Hälfte. Der Rest liegt im Gesparten und solange der nicht entspart, ist es unmöglich, die Restkredite zu tilgen.

Geld ist NICHT einfach da. Es wächst NICHT auf Bäumen, es wird NICHT in Hinterhöfen produziert und es wird NICHT von der ZB in Umlauf gebracht. Eine oder mehrere von diesen Varianten müßte zutreffen, dann könnte Geld von einer Bank "weiterverliehen" werden.
Auch wenn es weltweit in den Lehrbüchern der Wiwis und Bänker drinsteht, das Geld "weiterverliehen" wird, es ist falsch. Egal wie oft die das wiederholen, es wird nicht richtiger.
Das Bild vom "Esel streck Dich" oder der Gans, die Geldeier legt ist die Basis der Theorie des "Weiterverleihens".
Nichtbanken (die "Kunden" eienr Bank) können Geld weiterverleihen, denn bei den Nichtbanken steht das Geld auf der Vermögensseite und Vermögen kann verliehen werden.

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Als Geld wird alles das bezeichnet (von M1 bis Mx), das auf der Schuldenseite einer Bank steht und keiner kann seine Schulden "weiterverleihen", auch nicht eine Bank. Das Bargeld in M war vorher Giralgeld. Der Kassenbestand einer Bank gehört nicht zu M1, auch wenn Bänker das anders sehen, es gehört nicht zur Geldmenge des Publikums,

Wenn man sich nicht von dem klassischen Geldbild löst, kommt man auf Widersprüche. Erst wenn mann das in die Tonne der aktuellen Irrtümer geworfen hat, erst dann ist die Finanzwelt von heute zu verstehen. Es mag sein, das sich das irgendwann wieder ändert, doch das ist Zukunft und nicht heute.


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