»Staatsverschuldung« [»sovereign debt«] ist ein Oxymoron
In Amerika kann es eigentlich gar keine Krise der Staatsverschuldung geben. Warum nicht? Weil es keine Staatsschulden gibt. Bei Wikipedia [englische Ausgabe] heißt es:
»Eine Staatsanleihe [sovereign bond] ist eine Anleihe, die von der Regierung eines Landes ausgegeben wird. Der Begriff bezieht sich normalerweise auf Anleihen, die in Fremdwährung ausgegeben werden, während Anleihen, die von Regierungen einzelner Länder in eigener Währung ausgegeben werden, als Staatspapiere [government bond] bezeichnet werden. Der den Haltern von Sovereign Bonds geschuldete Gesamtbetrag wird als Staatsverschuldung [sovereign debt] bezeichnet.«
Damon Vrabel vom Council on Renewal in Seattle kommt zu dem Schluss:
»Die Krise der Staatsverschuldung … ist eine Erfindung der Ivy League [der führenden US-Universitäten], der Wall Street und gelehrter Zeitungen wie der Financial Times aus London. Es mag lächerlich erscheinen, darauf hinzuweisen, aber Staatsverschuldung [sovereign debt] setzt Souveränität voraus. Stimmt’s? Wenn nun aber Länder souverän sind, warum sollten sie sich dann bei privaten Bankinstituten verschulden müssen? Wie könnten sie dann für Unternehmen wie George Soros, JP Morgan Chase und Goldman Sachs so leicht angreifbar sein? Warum sollten sie den Launen von Auktionen und Händlern unterworfen sein? Ein echter Souverän ist niemandem gegenüber verschuldet …«
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/ellen-brown/warum-die-usa-keine-krise-der-staatsverschuldung-fuerchten-muessen-sie-sind-anders-als-griechenlan.html