Re: Geldreform + Bodenreform = Gesellschaftsreform?

Geschrieben von erzsyger am 20.11.2006 01:50:00:


>kreutzer dieser demagoge :o)
Die Wahrheit verfälschen, das tut er keinesfalls.
>freiwirtschaftsgegner, weil er eindeutig die funktionsweise eines freigeldes nicht versteht. (geht aus seinen texten deutlich hervor) und grundeinkommensbefürworter....
Ehrlich gesagt, ich quäle mich auch noch mit dem Verständnis zur entgültigen Funktionsweise des Freigeldes.
Wenn ich mir das durch den Kopf gehen lasse, komme ich immer nur bis zu einem gewissen Punkt.
Es funktioniert in meiner Denkweise immer nur mit Leuten die ich kenne und denen ich vertraue.
Freigeld würde meiner Meinung nach nur dann funktionieren,wenn jeder, aber auch jeder,der es ausgibt, einklagbar für seine Leistung(Freigeld) garantieren muß.
Und das ist nur mit einer gesetzlichen Grundlage zu machen, insofern liegt Kreutzer garnicht so falsch.
Die Menschen sind nun mal gierig und raffiniert.Wie will man diese Klientel daran hindern, Freigeld zu mißbrauchen? So wie sie auch alle jetztigen Währungen mißbrauchen?
Ich bin eher für Kreutzers Modell, nachdem sich eine solide deutsche Regierung wieder die Hoheit über ihr Geld verschafft und das Kapital in seine Schranken weist.
Von mir aus sollen auch die Zinsen abgeschafft werden.
Wenn einer mit guten Produkten viel Geld verdienen kann, seinen Mitmenschen damit nützt ohne zu schaden, kann er das gerne horten, nur muß er eventuellen Wertverlust selbst tragen und er muß eben, das es keine Zinsen mehr gibt, sein Kapital verbrauchen.

Gegen ein Grundeinkommen basierend auf das Grundrecht auf Grundbesitz für jeden Menschen auf der Welt, dagegen ist meinerseits nichts einzuwenden.
Das Grund und Boden nicht einigen wenigen gehören darf, sondern alle Menschen der Erde das gleiche Recht auf Nutzung/Ertrag haben, sagen doch auch die Freiwirte.
Und er ist auch nicht gegen Freigeld als "Übergang".
Ich meine, es ist ein langer, langer Weg bis zu einer Weltfreiwährung.
Mir würde momentan hier die Wiedereinführung der guten, alten Deutschmark mit Wechselkurs reichen....

>eine tolle mischung
>
>er ist ein guter rhetoriker, er erkennt auch die fehler am aktuellen system sehr gut, aber wenn es um lösungen geht würd ich ihm inhaltlich nicht zu viel bedeutung beimessen.
>ihm gehts mehr um prestige, wenn er schreibt...
Na ja, jeder hat seine Eitelkeiten. Und Prestigedenken...er wäre sicher ein guter Bundeskanzler.
Normalerweise leben Autoren vom Verkauf ihrer Artikel.
Wenn die Deutschen schon mal den Inhalt seiner Bücher kennen und verstehen würden,würde sich mit Sicherheit in unserem Geld/Wirtschaftssystem etwas zu Positiven verändern.
Seine Bücher wären gut für den gesamten Schulunterricht geeignet, das hat mir erst kürzlich eine Lehrerin bestätigt.
Sorry, das ist meine Meinung
erzsyger



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