Creutz zu "Regionalgeld"

Geschrieben von sammelleidenschaft am 17.11.2006 10:05:00:

Zitat:
"Herr Creutz, Tauschringe gibt es inzwischen in jeder größeren Stadt, jetzt kommt auch das Regionalgeld in Mode."
Vielleicht sind Tauschringe ja so etwas ähnliches wie dieses Regionalgeld?
Antwort Zitat:
"Ich nehme an, es ist vor allem der Unmut über die Krise im großen, regulären Geldsystem, die Angst davor, dass bald alles den Bach runtergeht:"
Aha, Unmut und Angst sind die Triebfedern für diese Tauschringe/Regionalgelder.
Taz schlußfolgert daraus, daß Tauschringe/Regionalgelder etwas für Arme sind.
Endlich haben wir also ein Unterschichtsgeld.
Da wehrt sich Creutz.
Zitat:
"Nein, überhaupt nicht. Erst einmal braucht man in den meisten Fällen ja auch Geld, um es gegen Regionalgeld zu tauschen."
Das wäre ja noch schöner, Unterschichtsgeld, ohne dafür mit echtem Geld zu bezahlen? Da ist Creutz vor.
"Der Haken ist nur, dass die Tauschsysteme einfach zu kleinräumig sind. Es machen ein paar Firmen mit, man kann seine Brötchen in Regionalgeld kaufen oder Haare schneiden lassen."
Aha, interessant. Tauschringe und Regionalgeld sind also doch das gleiche und halt zu kleinräumig.
Taz schlußfolgert:
"Die Städte sollten das Regionalgeld selbst einführen?"
Da ist Creutz vorsichtig. Im Prinzip ja, aber das sei doch sehr kompliziert.
Frage der Taz
"Dieses Prinzip des "Schwundgelds", das also das Regionalgeld Tag für Tag an Wert verliert, gibt es bei vielen Regionalwährungen. Warum ist das so wichtig?"
Und da weiß Creutz Bescheid. In Sachen Schwundgeld, das täglich und ständig an Wert verliert und warum ihm das so wichtig ist, da kann er antworten.
Es ist schon ein Kreutz mit den Befürwortern.
Quelle http://www.taz.de/pt/2006/11/16/a0038.1/text.ges,1



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