Zinserträge der Notenbanken

Geschrieben von sammelleidenschaft am 18.11.2006 00:40:00:

Axel Grimm schreibt auf seiner Seite folgendes:
Zitat:
"Die Bundesbank, eine der europäischen Zentralbanken, stellt Bargeld her. Innerhalb der Bundesbank ist es noch kein Geld, sondern nur bedruckter Zellstoff. Erst wenn die bunten Papiere von einer Geschäftsbank angefordert werden, wird es zu Geld.
Die Geschäftsbank bezahlt für diese Herausgabe Zinsen. Eine Rückzahlungspflicht entsteht."
Wenn das stimmt: Weiß jemand, wie hoch diese Zinserträge jährlich sind, wie sie denn jährlich wachsen und wer sie warum kassiert?
Jedoch und da fällt Herrn Grimm ein Widerspruch auf:
Zitat:
"Doch hier ist schon mal ein Widerspruch! Wenn eine Geschäftsbank 1 Mio Euro in Scheinen von der Zentralbank erhält und nach einem Jahr 1 Mio Euro zurückgibt, woher kommen dann eigentlich bei 2% Zinszatz die 20.000 Euro Zinsen, die fällig geworden sind?
Die Antwort ist einfach: Die 20.000 Euro bleiben für immer und ewig als Schulden erhalten. übrigens mit einer ewigen Verzinsung, eine vollständige Rückzahlung ist gar nicht möglich."
Quelle http://www.axelgrimm.de/bargeld.htm#k03
Verstehe ich das richtig? Es besteht zwar eine Rückzahlungspflicht für die zinspflichtig an die Geschäftsbanken herausgegebenen (Bar)gelder. Diese können jedoch logischerweise nur durch neu gedrucktes und an die Geschäftsbanken erneut gegen Zins herausgegebenes Geld bedient werden?
Gibt es da Zahlen zu?



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