Re: Zinserträge der Notenbanken

Geschrieben von M.Raptis am 18.11.2006 12:43:00:

Oldy:
>Oldy $$$
>So viel ich weiß, bekommen die anonymen Besitzer der FED zuerst einmal 6% Zinsen. Dann werden die Kosten abgezogen und erst dann bekommt der Staat, der das alles ermöglicht, etwas von den Zinsen, die er zahlen muß, rückvergütet.
>Der Schwindel ist perfekt. Nicht viel anders ist es bei allen Notenbanken.
> Der Rattenschwanz der Geschäftsbanken, der an dem System hängt, kann natürlich immer höhere Zinsen für die Verleihung des Monopolgeldes verlangen und hat keinerlei Interesse, das System zu ändern.
>Willkommen im System des Monopolgeldes. Es existiert schon seit Anbeginn des Geldwesens.


Sagen wir mal, die FED-Besitzer bekommen 6% Dividende (nicht Zinsen), ob das vor oder nach Abzug der Kosten ist, weiß ich nicht, ist mir eigentlich auch egal. Ob vorher oder nachher, der größte Teil bekommt der Staat. Das, was du über Rückvergütung schreibst, verstehe ich nicht ganz. Du solltest hier die Staatschulden und die Geldemission auseinanderhalten. Erst recht ist es falsch, wenn du schreibst: "Nicht viel anders ist es bei allen Notenbanken." Das ist eine Verschwörungstheorie, welche sich leicht widerlegen lässt. Entweder es wird Dividende an private Aktienbesitzer gezahlt oder nicht. Bei den meisten Notenbanken der Welt ist das nicht so, da bekommt alles der Staat. Wenn du das anders siehst, dann beweise mir das doch (dürfte schwer werden, vor allem, weil die ZB-Bilanzen ja für jedermann einsehbar sind). Ich könnte viel über deinen Beitrag schreiben, aber der Satz: "Der Rattenschwanz der Geschäftsbanken, der an dem System hängt, kann natürlich immer höhere Zinsen für die Verleihung des Monopolgeldes verlangen und hat keinerlei Interesse, das System zu ändern." zeigt mir schon, dass es da noch sehr viel zu erklären gibt. Im übrigen kannst du dich damit abfinden Oldy, dass es Monopolgeld immer geben wird. Man kann es nicht abschaffen.
MfG - M.Raptis



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