Re: am Anfang: erste Versuche, das Problem zu beschreiben

Geschrieben von August am 18.11.2006 23:27:00:

Hallo,
da ich schon immer als stiller Leser hier teilnehme hier auch mal eine Meinung zum Thema Immobilien.
Schon in den 70 Jahren waren Immobilien immer ein Thema für mich.
Ein Onkel von mir hat in den 60 er ein gutes Vermögen damit gemacht und ich hatte nach einem EDV Studium außer einem Titel nichts.
Also machte ich mich Ende der 70 Jahre mit einer kleinen EDV Firma selbstständig und verdiente auch einigermaßen gut.
Dieses Geld steckte ich in Häuser und Ferienwohnungen, die Bank spielte damals problemlos mit. Die Immobilien sollten meine Altersversorgung sein.
Im Laufe der letzten Jahre wurde ich etwas vorsichtiger, dank auch der guten
Berichte in einzelnen Foren, die Bücher von Hannich und ich verkaufte bis auf ein Objekt fast alles.
Es war doch immer so einfach, Objekt ausgesucht, Bank hat finanziert u. s .w.
Aber der Verkauf war doch nicht so einfach aber mit etwas Glück, Dank Internet, gelang auch dieses. Manchmal erst nach vier Jahren! Schulden wurden beglichen und das wars.
Meine Erkenntnis bei Wohnungen: Bei 4 Mietern hat man mit einen mit Problemen. Da tropft der Wasserhahn, die Fenster sind nicht dicht, der eine Mieter macht nach 22.00 Uhr noch laute Musik u. s. w . Soll man sich in unserem Alter damit noch rumschlagen und man wird nicht jünger, also weg damit.
Ferienwohnungen: Die Kurtaxe, der Hausmeister, die Bank, die Fremdenverkehrsabgabe, die Zweitwohnsteuer, der Fiskus ... ich musste die Gäste besorgen, die anderen haben kassiert.
Inzwischen mache ich es folgendermaßen:
Ich wohne seit 5 Jahren in der Pampas in Nordwestdeutschland, wo ich mir von meinem ersten Geld Ende der 70 er Jahre für wenig Geld ein Heuerhaus mit großem Garten als Wochenendhaus gekauft habe. Auch in Deutschland gibt es so etwas noch, betreibe mit einem Mitarbeiter die EDV Firma von zu Hause, habe mir für wenig Geld vor ein paar Jahren einen kleinen Wald gekauft, der unsere Hütte heizt und arbeite nur noch soviel, dass es zum Leben reicht. Obst und Gemüse gibt es vom Nachbarn, habe keine Last mit den Mietern und bin sehr glücklich. Muss ich mich eigentlich heute um morgen sorgen, wo das Leben sich doch schon morgen vorbei sein kann!?
Ich hoffe, ich habe euch nicht zuviel gelangweilt aber auch in Absurdistan lassen sich noch Träume verwirklichen.



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