Re: Hervorragende Analyse

Geschrieben von Seriola am 19.11.2006 15:01:00:

Oldy:
>>Andererseits stelle ich mir selbstbewohnte Immobilien in Form von Haus und Hof, am besten mit dem Ziel weit möglichster Selbstversorgung und Autarkie, als eine gute Möglichkeit der Vorbereitung und Sicherung vor. Für nicht-privilegierte Menschen und solche die nicht über die Möglichkeiten der Auswanderung verfügen, könnte es vielleicht die optimale Lösung sein.
>>Ich selbst spiele bereits mit den Gedanken mich in diesem Sinne einer solchen "Kommune" anzuschließen und sogar entsprechende Investitionen zu tätigen, wenngleich ausgerechnet Dland dafür sicher nicht das optimale Land ist. Drei solcher umliegenden "Kommunen mit dem Ziel weitmöglichster Autarkie" sind mir bisher bekannt. Nach eingehender Prüfung wurde mir jedoch schnell bewußt, dass es sich zumnidest bei zwei davon um einen wilden Haufen chaotischer "Freaks" ohne echten Plan und Verstand, also Experimente handelt, was so nichts werden kann und wofür mir mein hart erspartes Geld dann doch zu wertvoll ist.
>>Falls hier jemand ähnliche Pläne, Vorstellungen oder Argumnete hat, bitte ich Erläuterung.
>>
>


>Oldy $$$
>Einer Kommune von Freaks beizutreten und die womöglich noch zu finanzierem, ist sicherlich unsinnig. Die Grundidee autarker Überlebensmöglichkeiten nicht allein sondern eingebettet in einer Gruppe, ist wahrscheinlich heute trotzdem für die meisten die beste Möglichkeit.
>Ich kann dazu nur wieder mein eigenes Beispiel anführen. Mein Haus und mein Grund können etwa 20 Personen autark ernähren. Nun werden wir 4 sein. Und es wird meine eigene Familie sein, die zu mir kommt.
>Gerade habe ich mit meinem Freund telephoniert. Er hat eine Farm von 180 Ackern auf der er nun allein haust, seit er diese Woche seine verwirrte Frau in ein Altersheim einliefern mußte. Er würde sie liebend gerne wieder heimbringen, wenn er Hilfe auf der Farm hätte. Die Arme bittet ihn bei jeden Besuch darum und glaubt auch, daß sie morgen wieder heimkommt. Dann vergißt sie es wieder in der nächsten Minute, aber er tut es nicht.
>Seine Farm könnte einigen hundert Menschen Lebensmöglichkeiten bieten, wenn nur abwechselnd einige von ihnen seine Frau betreuen würden.
>Der Sohn ist in den Staaten und die Tochter derzeit in Vietnam. Die hat selber eine Farm in Alberta. Alle meine Nachbarn sind in einer ähnlichen Situation, wie ich und mein Farmerfreund. Die Kinder sind irgendwo.
>Ein anderer Bekannter hat gerade seine doppelt so große Farm, wie mein Freund verkauft und ist in die Stadt gezogen. Auch die wäre ein Standpunkt für eine autarke Gemeinschaft gewesen. Ich glaube, daß es solche Möglichkeiten auch in Deutschland gibt.

Hallo Oldy!
Deiner Familie kannst du sicherlich Vertrauen. Mit "Freunden" oder gar Fremden kann man aber tierisch auf die Schnauze fallen.
Die Alternative USA bleibt mir immerhin auch noch. Allerdings bekomme ich zunehmend bedenken diesbezüglich. Leider bin ich für die nächsten Monate zudem an meine Örtlichkeit gebunden.



Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen