Re: von der Crashtheorie zur Überlebenspraxis

Geschrieben von Seriola am 20.11.2006 11:14:00:

Euklid:
>
Seriola:
>"Ich gehe jetzt noch etwas weiter und behaupte, auch Aktien, die ja eine Firmenbeteiligung darstellen, werden eine hervorragende Anlagemöglichkeit darstellen, da die übernommenen Sachwerte durch einige große, weltüberspannende Firmenkonstrukte verwaltet und vermarktet werden."
>>Selbst abgesehen von der Ethik, wird das hier und anderswo häufig unterschätz - die neue Macht der Macher, ihre Monopole und daraus resultierend hohe Bewertungen. Die Blue Chips verdienen besser denn je zuvor und schütten nächstes Jahr Rekord Dividendenbeträge aus.
>

>
>Ja ja Seriola
>Aktien stellen jetzt nach dem Anstieg von 300-500% in den letzten 3 Jahren je nach Segment und Spezifikation eine ausgezeichnete Lemming-Halter-Position dar.
>Und der Crash kommt eh nicht in den nächsten 20 Jahren;-))
>Hast dich so voll gemacht in 2003?
>Jetzt kommt für die Firmen das Zeitalter der Investitionen,auch der Lohnerhöhungen ,und dann gibts solch hohe Dividenden auch nicht mehr.
>Aktien lohnen sich jetzt nur noch in begrenzten Segmenten,keinesfalls diese stinke langweiligen Blue Chips.
>Aktien kauft man dann wenn das Blut auf der Straße steht und alle den Weltuntergang bzw Crashs sehen,so wie im Jahre 2003.
>Jetzt ist Cash zur Transformation gefragt für hochprozentige Staatsanleihen die sicher kommen werden.
>Ein ausgezeichnetes Instrument sind langfristige billige Hypotheken in Verbindung mit hochprozentigen Staatsanleihen.
>Die Staatsanleihezinsen sollten in den nächsten 24-30 Monaten über den heute abgeschlossenen Hypothekenzinsen liegen,dann bezahlt der Steuerzahler über den verschuldeten Staat den Zins der Hypothek und der dafür angeschaffte Sachwert blinkt wie Gold.
>Hochzinsen immer andere bezahlen lassen,tiefe Hypothekenzinsen nicht liegen lassen,sondern Gebrauch davon machen.So bezahlen sich Investitionen schon immer von selbst.
>Selbst im Jahre 2003 auf Kredit gekaufte Aktien glänzen heute.
>Die im Jahr 2000 auf Pump gekauften Aktien glänzen noch immer nicht , denn immer noch fehlt ein Stück im DAX zum Stande des Jahres 2000.
>Man sollte schon wissen wenn man rein und rausgeht.
>Manche Volldeppen haben ihre bezahlten Häuser in der Aktienmanie beliehen und sind auch noch aua lauter Gier in den Neuen Markt.
>Hieraus kamen wohl viele Zwangsversteigerungen der Immos.
>
>Gruß Euklid


Hallo Euklid!
Deinem ersten Satz schließe ich mich an. Ich will hier keineswags Euphorie für Aktien verbreiten. Seit dem Jahr 2000 orientiere ich mich nicht mehr langfristig.



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