Re: Kapitalismus 2006 ff. ad adsurdum (m.L.) - Quintessenz von 7 J. BWL_Studium

Geschrieben von basti24 am 19.11.2006 20:51:00:

Mophistopheles:
>http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/368587.htm
>Wenn das die Quintessenz des ganzen LEHR-Wissens dessen ist, das ich in 7 Jahren der zahllosen Qualen auf Universitäten quer durch Europa in meinen BWL-Studien lernen musste - dann GOODBYE HSG (Hochschule St.Gallen)-
>...nämlich harmlose Krabben 20.000KM hin und her-quer durch die Welt zu schippern für ein paar Cent Profit-Lohnkosten - und dadurch zahllose Arbeitslose in Kauf zu nehmen
>-sorry,-dann Goodbye Kapitalismus- ich werde doch lieber Diplom-Narr.
>http://www.tamala-center.de/ca/www/ausbildung.html
>durch Lachen kann ich ausserdem einen allfälligen Cancer-Tumor frühzeitig bekämpfen, es stärkt das IMMUN_SYSTEM - und die
>"Strahlungsschäden" werden weitgehend kompensiert.
>mophistopheles

Ich finde das hat nicht viel mit BWL zu tun. Ich sehe zwar auch eine gewisse systembedingte Schieflage, um mal etwas zu untertreiben, aber im Prinzip ist es doch so:
Ein Unternehmen oder eine Unternehmung basiert auf einer Idee. Es wird von einem Initiator gegründet. Jeder Mensch kann eine Idee haben und ein Unternehmen gründen. Dies beeinhaltet i.d.R. ein Risiko, da Startkapital möglicherweise leicht zu besorgen ist, aber bei der Rückzahlung Probleme entstehen wenn sich das Unternehmen nicht selbst trägt.
Prinzipiell kann man ebenfalls sagen, dass der Grund, ein UNternehmen zu gründen hauptsächlich darin liegt, Geld zu verdienen. Basierend auf dem eingegangenen Risiko, der Idee und der Umsetzung.
Grundlegendes Ziel ist es NICHT, möglichst viele Menschen einzustellen, etwas für die Gesellschaft zu tun, oder sonstige uneigennützige Taten zu vollbringen. Geschieht dies, dann immer aus Kalkül (Reputation).
Ich erinnere nochmal daran: Jeder kann, keiner muss. Die Ausbeutung aller faktisch rechtlich noch gangbarer Vorteile ist eine logische Konsequenz. Eine gewisse Gegensteuerung lässt sich also gesetzlich erreichen.
Alles andere endet aus derzeitiger Perspektive dann eben im Kommunismus oder ähnlichem. Eine Schwarz-Weiss Malerei halte ich in jedem Fall für ungerechtfertigt. Technologischer Fortschritt ist am besten durch individuelle systemimannente Anreize zu erreichen. Allerdings sollte dieser in absehbarer Zeit mal zu einem Umdenken des Erwerbesbegriffes führen. Aus der Perspektive ist also noch alles möglich.



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