Re: ot: kleines Geschäft aufmachen ...

Geschrieben von Tom Dooley am 20.11.2006 00:07:00:

>ein Bekannter möchte alte Computer sammeln , diese wieder in Stand setzen und dann verkaufen.
Soweit ok. Ein Hobby mit zusätzlicher Einkommensmöglichkeit. Muss allerdings als Nebengewerbe angemeldet werden.
>Allerdings gibt es da ein Problem: Es gibt genügend alte Rechner, auf denen z.B: ein Windows schon installiert ist und auch prächtig läuft. Aber: Darf er so ein Gerät mit einer solchen Windows Version überhaupt verkaufen?
Theoretisch ja. Praktisch ist es schwierig zu beweisen, dass die auf dem Rechner befindliche Windows-Kopie (noch) legal verwendet wird. Z.B. kann sich der Vorbesitzer via Update-Version eine neuere Kopie des OS's besorgt haben und auf seinen neuen Rechner nutzen. In diesem Falle wäre die Weiterverwendung des alten OS lizenzrechtlich versagt.
Mit der Aufspielung einer Linux-Distrie (was auf älteren Rechnern so oder so die bessere Wahl ist) wäret ihr dieses Problem los.
Denn die Lizenzen zu manchem alten Rechner sind meistens unauffindbar.
>Bleibt da vielleicht nur mehr übrig, jeden Rechner neu mit Linux zu machen?
Wie gerade gesagt. Allerdings würde ich dringend davon abraten, für diese "Geschäftsidee" momentan das Risiko einer Vollselbstständigkeit, die Anmietung fremder Räume und ähnlicher Risiken in Kauf zu nehmen. (Auch Krankenkasse, GEZ, etc. ist zu beachten...)
Tipp: Meldet das Gewerbe als Nebengewerbe an, tut was Euch möglich ist... .
Gruß
Tom Dooley



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