Re: interessant ist eher

Geschrieben von Dagny Taggart am 22.11.2006 22:10:00:

joblack:
>
Dagny Taggart:
>
joblack:
>
R. Deutsch:
>noch vor Hannich! :-)
>>>

>>>Das wundert mich nicht, wie oft hier (und in anderen Foren) für das Buch versteckt und offen Schleichwerbung gemacht wurde. Aber wer als Anlagestrategie die Meinung vertritt, man solle doch Silber auf Kredit kaufen, kann kein gutes Buch geschrieben haben.
>>>Interessant ist eher dass Herr Hannich´s Buch die Charts immer weiter nach oben klettert - kein Wunder bei den aktuellen wirtschaftlichen Verhältnissen.
>>

>>
>>mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
>>Hat denn Herr Deutsch empfohlen Silber zu ANLAGEZWECKEN auf Kredit zu kaufen? Ich weiß das natürlich noch nicht, da ich das Buch noch nicht gelesen habe. Vielleicht äußert sich Herr Deutsch einmal dazu.
>>Meine Meinung vorweg: Aktien und Rohstoffe sollte man zu Anlagezwecken nie auf Kredit kaufen (es sei denn man ist Rohstoffverarbeiter, dann geschieht der Kauf aber zu Produktions- und nicht zu Anlagezwecken).
>>Gruß
>>Dagny Taggart
>

>Hallo Herr Taggart
>Nein das hat er einmal in einem Internetbeitrag (war glaube ich auch Goldseiten) drin ... die Idee war meines Wissens dass man dann auf den Crash wartet, das Silber versteckt und das Geld dann einfach nicht zurückzahlt (möge Herr Deutsch mich in Einzelheiten korrigieren).
>Edelmetalle (wie auch viele andere Sachanlagen) sollte man momentan überhaupt nicht (oder nur als kleine Risikobeimischung) kaufen.
>Nach einem (Finanz)Crash treten viel eher deflationäre Tendenzen auf (da sich das Geld aus allgemeiner Unsicherheit zurückzieht). Dadurch wird Geld mehr (und in der Folge Sachanlagen weniger) wert.
>Natürlich sollte man vor dem Währungsschnitt wieder wechseln in Sachwerte - aber dafür ist es noch zu früh ;=)

mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
Nun, Herr Deutsch wird es uns sicher sagen. Ich kaufe zu Anlagezwecken NIE etwas auf Kredit. Es kann gut gehen, muß es aber nicht. Es ist und bleibt auf Kredit eine heiße Spekulation. Mit Kredit investiere ich höchstens in meine eigene Firma und auch da nur im überschaubaren Rahmen mit kurzfristiger Rückführungsmöglichkeit.
Also bei der gegenwärtigen weltweiten "fiat-money-Schwemme" kann ich mir eine Deflation beim besten Willen nicht vorstellen. Die Geldmenge ist inflationiert, vor allem in den USA. Trotzdem muß es nicht zu Preissteigerungen kommen. Ich sehe daher eher eine Stagfalation.
Ich muß in USD, YEN und EUR fakturieren in Millionenbeträgen, kaufe aber für Zahlungen meinerseits Fremdwährungen nur ganz kurzfristig und nur für den laufenden Bedarf in der Firma, eingehende Zahlungen vor allem in USD werden sofort in EUR transferiert. Mein treuer Finanzchef hat das money-management sehr gut im Griff. Die Situation in den USA ist mir nicht geheuer.
Gruß
Dagny Taggart (weiblich: - Dagny ist ein weiblicher Vorname :-))



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