Re: Der US Taler muß nicht unbedingt als Erster den Bach runtergehen ...

Geschrieben von Oldy am 23.11.2006 15:57:00:

Grek1:
>Hallo,
>>Den Dollar muß man in der Tat meiden, da er aus fundamentalen Gründen jederzeit abstürzen kann. Der Euro ist dann danach dran, weil er instabil ist, da die teilnehmenden Länder wirtschaftlich viel zu ungleich sind und sich massive Spannungen aufgebaut haben.
>Es ist für mich unbestritten, daß beide Währungen irgendwann den Fangschuß kriegen. Ich persönlich halte es aber durchaus für denkbar, daß dies unter Umständen doch der Teuro sein wird. Warum?
>Weil die angloamerikanische Hochfinanz sich zuvor erst massiver in den Teuro investieren und dabei die lästige Festlandskonkurrenz wegdrücken müßte, denn es ist ja nicht nur der US Taler, sondern sehr wohl auch noch das UK-Insel Pfund, das den Petrodollar mittels der Militärmaschinerie am Leben erhält.
>Ist es da nicht einfacher, insbesondere wenn man den Macht- und Geldzuwachs des angloamerikanischen Geldadels betrachtet, den Teuro zu kippen? Im Moment sind die Vasallen zwar recht gefällig, dies gilt vor allem für die BRD, aber was tun, wenn mehr und mehr US Taler abgestoßen werden und das Öl in Teuro nun mehr und mehr geblecht wird?
>Ist es da nicht viel einfacher, das wirtschaftliche, aber militärisch sowieso fast ohnmächtige Kernland des Teuro massiv bis hin zum Staatsstreich anzugehen und damit den Teuro zu kippen, zumal es in Spanien und Italien ohnehin schon sehr deutliche, offene Zweifel an dieser Einheitsbreiwährung gibt? Wie? Ach das tun die schon nicht! Nein, nein, das haben die doch noch nie gemacht! Waidwunde Raubtiere sind ja harmlose Schoßhündchen. Gerade Deutschland kann davon zwei sehr traurige Liedchen singen.
>Gruß
>Grek 1

Oldy $$$
Ja, Grek 1, da hast Du wieder einmal etwas sehr Wichtiges aufgezeigt. Da kann manches passieren, was kaum jemand voraussehen kann.
Aber.... sie können auch nicht voraussehen, was Freigeldinitiativen bewirken werden. Du weißt ja schon einiges davon und das sollte dir Hoffnung geben. Glaube nur ja nicht, daß es zu langsam geht. Nach fast 100 Jahren Stagnation, geht es seit kaum drei Jahren rapide vorwärts. Einzelne Initiativen werden, teils bewußt, gebremst um nicht einsame Zielscheiben der Opposition zu bleiben.
Sehe das ja nicht als Rückschlag. Das ist nur vernunftige Strategie.



Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen