Die Weltbank hilft den Palästinensern

Geschrieben von sammelleidenschaft am 23.11.2006 11:56:00:

Zitat:
"Diese Vision schließt die vollständige Kontrolle der Bewegungen der Palästinenser ein. Der Bericht schlägt hochtechnisierte Militär- und Kontrollposten vor, durch die die Palästinenser bequem transportiert und kontrolliert werden können. Dies soll durch ein Transfer-System von mit Mauern befestigten Straßen und Tunneln ergänzt werden, mit dessen Hilfe den Arbeitskräften der Zugang zu ihrem Land verwehrt werden soll, das außerhalb der durch die Mauer geschaffenen Enklaven liegt.
Die Weltbank sieht diese Bedingungen im Rahmen eines Szenarios der Ausbeutung der Arbeiter vor, die durch das Kontrollsystem der Besatzung kanalisiert werden. Sogenannte Sweatshops sind eine der wenigen Möglichkeiten für die in den unzusammenhängend über die West Bank verstreuten Enklaven verbleibenden Palästinenser, ihren Lebensunterhalt zu verdienen."
Die Weltbank drückt das so aus:
In einer Umgebung, die verbesserte Bedingungen bereitstellt, werden palästinensische Unternehmer und ausländische Investoren nach gut erschlossenem Industrieland mit der notwendigen Infrastruktur Ausschau halten. Sie werden auch an Regelungen interessiert sein, die möglichst wenig Einschränkungen und klare Maßgaben für geschäftliches Handeln vorsehen. Industrieparks, insbesondere solche, die im Grenzgebiet zwischen israelischem und palästinensischen Gebiet liegen, können diesen Bedarf decken und so eine wichtige Rolle bei der Schaffung exportorientierten Wachstums spielen.
Weiter fordert sie, daß die Löhne der Palästinenser "flexibler" gehandhabt werden müssen, liegen sie doch mit 25% des israelischen Durchschnitts eindeutig zu hoch.
Quelle http://www.tlaxcala.es/pp.asp?lg=de&reference=1611



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