Wie kommst Du jetzt auf Zinsen?

Geschrieben von Bachforelle am 27.03.2011 21:36:36:

Die werden in einem Freigeldsystem zur Randerscheinung. Vielleicht werden ein paar Geldtheoretiker wissen, was das überhaupt ist. Zinsen & Dividenden werden nach einigen Jahrzehnten Freiwirtschaft, völlig aus dem Bewusstsein der Gesellschaft verschwunden sein.

Der ständig positive Zins ist aus volkswirtschaftlicher Sicht nur eine Randerscheinung vom Zinsgeld, den es in der Form halt nie wieder geben wird.

und und Deine Aussage "die paar Prozent merkt keiner" klar! ist ja kein ZINS!! *ahahaha


Wieviel Geld hast Du ständig im Haus oder in der Tasche? Ich ein paar hundert Euro vielleicht, wenn überhaupt. Wie hoch waren die Vorschläge einer ULG im Jahr? 6 Prozent? 8 Prozent?

Naja... ich werde die Fälligkeitstermine eh jedes Mal verschusseln. Da werde ich mir einen Kasten Bier weniger im Jahr kaufen können.



und und die Maschinen verschwinden auch alle. Deswegen haben aufeinmal alle wundersam Arbeit *ahahaha


Mit Maschinen oder moderner Technik, hat Arbeitslosigkeit REIN GAR NICHTS(!) zutun. Sie ist wirklich nur ein reines Geld-Phänomen. Wenn Du möchtest, erzähl ich das ausführlicher.


Aber eines trotzdem noch: wie erzeugt eine starke Kaufkraft, automatisch besser Produkte?


Jemand mit üppigem Gehalt steht eine große Kaufkraft zu Verfügung, der geht werde bei Ikea, Aldi, Kik, noch Schnäppchen einkaufen. Der will was besonderes, was möglichst Geschmack und Persönlichkeit unterstreicht. Der rennt notfalls zum Herrenschneider oder Schreiner, um wirklich an extravagante Güter zu kommen, die kein anderer hat, sofern er etwas eitle Charakterzüge besitzt.

Jetzt stell dir eine allgemein steigende Kaufkraft vor. Wie soll man als Discounter da noch seine Waren an den Mann bringen? Jedenfalls nicht über billige Preise und "günstige" Produkte mit Abstrichen, dafür sorgt halt Nachfrage und freier Wettbewerb.

Eigentlich schau ich nie Werbung!


Die wird in einer Freiwirtschaft auch nicht mehr im heutigen Ausmaß nötig sein. Gesell war sogar der Ansicht, das die Schaufenster aus den Innenstädten verschwinden, und durch "Wohnstuben der Ladenbesitzer" ersetzt werden.

Der Verkauf findet dann im Hinterhof statt, da ja die Kunden ein ebenso großes Interesse am kaufen, wie der Händler am verkaufen hat. Aber das ist zugegeben auch für mich kaum vorstellbar, so krass wird es schon nicht werden. ;)

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