Du kannst aber Deine Ware zu Knete machen und damit Tauschen

Geschrieben von mitnick am 28.03.2011 00:00:56:

Das man die umlaufende Geldmenge blockieren kann
ist sicher richtig!
Aber Du kannst Dir für den Handel Zwischenfinanzierungsmittel verschaffen!

Deswegen gibt es ja Geld, weil es ein Tauschmittel, in diesem Vorgang ist, das für jeden akzeptierbar gemacht ist.
Deine utopische Vorstellung das Geld zur Ware zumachen ist wieder ein Schritt zurrück.

Zurück zum Thema Arbeitslosigkeit (es war nicht die Tauschfähigkeit)
Gestörte Kreisläufe bei Geld, können der Wirtschaft natürlich Schaden. Trotzdem ist dies in unserer heutigen Welt nicht die primäre Ursache für die wachsende Arbeitslosigkeit, auch wenn noch so viele behaupten das die Rotschilds das ganze Geld einsacken und einbehalten, um angeblich den Geldfluss zu stören.

Primäre ist der Trend das es einfach weniger Arbeit gibt! Ein nicht endlos möglicher Konsum und mehr und mehr Maschinen die Fachkräfte aus ihrer gewohnten arbeitsbereichen ausschliessen. Diese müssen auch erstmal lernen etwas anderes, für das ein bedarf besteht, zu produzieren. Könnten sie dies einfach, dann würden sie einfach einen Kredit aufnehmen können oder sich anderweitige Vorfinanzierungsmittel verschaffen. Anlage willige gibt es ja zu haufen.
Zusätzliche Arbeitslosigkeit die entstanden ist, durch gestörte Geldkreisläufe, wirst du ebenso durch gestörte Warentauschkreisläufe erleben können. (in letzter Konsequenz)
Dies ist aber bei beidem nicht EINFACH bewusst machbar!!!
Bei unserem jetzigem Geld ist die Verknappung ein Ergebnis eines langen Prozesses. Diesen musst du bei allem was als Geld verwendet wird ebenso betrachten...

Geldmarktstörung ist nicht gleich Arbeitsmarktstörung.
Die Ursachen sind verschiedene, wenn auch sie auf einander wirken, jedoch nicht direkt, so wie von Dir dargestellt in einem einfachen Ausschnitt.


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