Zinsgeldsystem ist nicht gleich Zinsgeldsystem - es ist eine Wie-Frage der Zinsbenutzung

Geschrieben von mitnick am 28.03.2011 14:00:07:



Das man die umlaufende Geldmenge blockieren kann
ist sicher richtig!
Aber Du kannst Dir für den Handel Zwischenfinanzierungsmittel verschaffen!


In einem Zinsgeldsystem geht das aber nur, wenn mit ausreichend Wachstum die nötigen Knappheiten hergestellt werden, um einen ausreichenden Zins zahlen zu können. Sobald Angebot & Nachfrage auf dem Anleihenmarkt ausgeglichen sind, fällt der Zins auf Null und die Leute kommen nicht mehr ausreichend an Geld oder Finanzierungsmittel, wodurch die umlaufende Geldmenge sinkt und die Arbeitslosenquote steigt.



HEUT JA! ABER NICHT IN JEDEM ZINSGELDSYSTEM AUF SCHÄDLICHE WEISE! Trifft nicht pauschal für alle Kreditgeldsysteme mit Zins als Risikoaufschlag zu!
Die höhe der Kapitalverzinsung ist ohnehin sekundär und der Bedarf dazu abhängig des gesammten Konstruktes.


Marktsättigung und sinkende Zinsen kann man eben nicht verhindern. Ungewollte Arbeitslosigkeit ist damit eine zwingende Folge von Zinsgeld.



Eine Marktsättigung ist nichts schlechtes!! Zinkende Zinsen ebenso...


Deswegen gibt es ja Geld, weil es ein Tauschmittel, in diesem Vorgang ist, das für jeden akzeptierbar gemacht ist.
Deine utopische Vorstellung das Geld zur Ware zumachen ist wieder ein Schritt zurrück.


Mir egal, ob man Geld als Ware,Verbindlichkeit, oder virtuelle Information ansieht, eine Umlaufgebühr ändert nichts daran. Aus meiner Sicht ist hortbares „Zinsgeld“ gar kein Geld, weil es eben nicht funktioniert. Hamster-Geld ist wie wollen aber nicht können.



Du hast es echt nicht verstanden. Es macht einen riesen Unterschied ob es Ware oder Information darstellt!


Zurück zum Thema Arbeitslosigkeit (es war nicht die Tauschfähigkeit)
Gestörte Kreisläufe bei Geld, können der Wirtschaft natürlich Schaden. Trotzdem ist dies in unserer heutigen Welt nicht die primäre Ursache für die wachsende Arbeitslosigkeit, auch wenn noch so viele behaupten das die Rotschilds das ganze Geld einsacken und einbehalten, um angeblich den Geldfluss zu stören.

Selbst unsere „Wirtschaftsweisen“ sind der Meinung, das bei ausreichendem Wachstum Vollbeschäftigung möglich ist. Bei ausreichendem Wachstum lösen sich halt durch hohe Zinsen die Geldblockaden. Es gibt in einer Volkswirtschaft keinen anderen Grund für ungewollte Arbeitslosigkeit, als unzureichende Finanzierungsmittel.


Jaa selbst die Trottel, schon klar! Wir haben schon zig mal festgestellt das diese WirtschaftsWAISEN keinen schimmer haben oder propagieren.
Die Blockade hat doch einen Sinn oder etwa nicht! Waren die keinen Absatz finden werden vom Markt fern gehalten in dem dafür keiner ein Risikokotrakt eingegangen wird. (so sollte es sein, das es heute anders ist haben wir schon durchgekaut)
Über das "wie" das heute von stattgeht sind wir uns einig, läuft falsch!


Primäre ist der Trend das es einfach weniger Arbeit gibt! Ein nicht endlos möglicher Konsum und mehr und mehr Maschinen die Fachkräfte aus ihrer gewohnten arbeitsbereichen ausschliessen. Diese müssen auch erstmal lernen etwas anderes, für das ein bedarf besteht, zu produzieren. Könnten sie dies einfach, dann würden sie einfach einen Kredit aufnehmen können oder sich anderweitige Vorfinanzierungsmittel verschaffen. Anlage willige gibt es ja zu haufen.

Versuch heute mal einen Kredit über 500.000 Euro zu bekommen, um dich Selbstständig zu machen. In einem Freigeldsystem kann man natürlich auch Arbeitslos werden. Nur sind hier die Märkte unter vielen kleinen und mittelständigen Unternehmen aufgeteilt, weil eben immer genügend Geldmittel greifbar sind, um sich am Wettbewerb beteiligen zu können. Es ist in einem Freigeldsystem völlig egal, wie modern & fortgeschritten die Technik ist. Man kann Technik beliebig vermehren und jederzeit kaufen, und sich damit am Wettbewerb beteiligen.



Also erstens kommt es darauf an was Du mit den 500k machen willst. Ist die Idee gut genug wirst, Du auch heute Finanzies finden. Das dies ansonsten in der Hand ein Paar Geschäftsleuten passiert ist natürlich unfair und für uns schädlich. Das die so einfach in einem Freigeldsystem möglich ist, unbegrenzte finanzmittel zu bekommen muss mir erst noch einer beweisen - vorallem den Sinn dazu dann überhaupt Geld zu verweden. Die Abgrenzungswege der Großen werden sich in diesem System sicher ändern aber es wird nachwievor für diese, wenn auch mehr über mittel wie die Rohstoffverträge, als über die Geldversorgung, stattfinden. Das verzögert nur und macht den Leidensweg länger (wie bei so vielem in der Freiwirtschaft) bis sich das (mächte) herauskristalisiert.

Zusätzliche Arbeitslosigkeit die entstanden ist, durch gestörte Geldkreisläufe, wirst du ebenso durch gestörte Warentauschkreisläufe erleben können. (in letzter Konsequenz)
Dies ist aber bei beidem nicht EINFACH bewusst machbar!!!
Bei unserem jetzigem Geld ist die Verknappung ein Ergebnis eines langen Prozesses. Diesen musst du bei allem was als Geld verwendet wird ebenso betrachten...

Geldmarktstörung ist nicht gleich Arbeitsmarktstörung.
Die Ursachen sind verschiedene, wenn auch sie auf einander wirken, jedoch nicht direkt, so wie von Dir dargestellt in einem einfachen Ausschnitt.


Jede volkswirtschaftliche Arbeitsmarktstörung, hat ihre Ursachen in einer Geldmarktstörung. Zumindest glauben sämtliche Politiker und Ökonomen, das man Vollbeschäftigung mit ausreichend Wachstum realisieren kann. Das wird nicht ohne Grund so gesehen.



Dann schau Dir mal die immer höher bewegten Geldberge an!
Wo sind mehr Arbeitsplätze im Verhältniss?
Also nur weil diese die Propaganda in die Welt setzen ist dies noch lange kein Indiz für mich das dies richtig ist!
Mehr Geld heisst nicht mehr Arbeit.
Mehr bedarf heisst auch nicht mehr Arbeit.
Mehr Verhältnis zwischen Produktion und zustandekommendem Absatz, weil genau damit bedarf gedeckt werden kann, erzeugt mehr Arbeit!


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