UNGEWOLLTE Arbeitslosigkeit ist auch mit Technik unmöglich

Geschrieben von Bachforelle am 29.03.2011 09:38:09:

Wie soll man einen Konkurrenten, durch eine noch so ausgeklügelte Technik, welche einem einzigen Unternehmen ermöglicht ganze Kontinente zu beliefern, aus dem Wettbewerb drängen, wenn er sich die gleiche Technik, innerhalb eines neutralen Geldsystem´s kaufen kann?

Die Produktion von Überschüssen bedeutet Verluste für die Unternehmen. Man ist also gezwungen, trotz modernster Technik, die jedes Quantum möglich macht, seine Produktion dem Markt und Absatz anzupassen! Sofern kein Unternehmen bereit ist, freiwillig aufzugeben und den Kuchen der Konkurrenz zu überlassen, muss man sich die Absatzmöglichkeiten eben teilen, oder sein Portfolio so lange anpassen, bis wieder mehr Kunden gewonnen werden. Unfreiwillige Arbeitslosigkeit ist also tendenziell nicht möglich.

Die einseitige Konzentration von Kapital, welche die Monopolisierung selbst bei Allerwelt-Gütern wie Kleidung und Möbel vorantreibt, und den Wettbewerb durch milliardenschwere Produktionsanlagen in den Hallen einzelner Unternehmen, mit denen man jeden Preis der Konkurrenten unterbieten kann immer weiter ausschaltet, ist in einem Freigeldsystem nicht zu realisieren.

Den Käufern ist es egal, wer die Güter herstellt, sie müssen einfach nur gefallen. Allein die Wünsche und Geschmäcker der Konsumenten entscheiden, wer am Wettbewerb teilnehmen darf, und wer nicht. Fällt das heutige Kapital-Doping der wenigen Monopolisten aus, ergibt sich halt ein ganz anders Umfeld beim Wettbewerb.

Das kann soweit gehen, das kleine Familienunternehmen anfangen Autos zu produzieren, mit einem Ausstoß von ein paar hundert Stück im Jahr. Ein entmonopolisierter Markt macht´s möglich! Sofern Wille, Innovation und Fleiß vorhanden ist, kann sich jeder an Markt & Wettbewerb beteiligen. Kapital wird zum untergeordneten Faktor in Freigeldsystemen.

Die Arbeitszeiten reduzieren sich natürlich durch die Technik und den steigenden Arbeitsertrag, der dadurch Möglich wird. Aber UNFREIWILLIGE Arbeitslosigkeit ist trotzdem ein Ding der Unmöglichkeit, man kann niemanden so ohne weiteres aus dem Wettbewerb drängen, was in einem Zinsgeldsystem, durch zunehmende Ungleichverteilung der Geldmittel, eine vorhersagbare Folge ist.

Bei der Fülle und Vielfalt der Unternehmen in einer ent-monopolisierten Freiwirtschaft, wird wohl kaum ein Berufsanfänger, oder sonst jemand Bewerbungen schreiben müssen. Kommt natürlich auch in einer FW vor, das ein Unternehmen geschlossen wird. Das ist in einer Marktwirtschaft immer mal wieder der Fall, warum auch immer.

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Die Lösung der sozialen Frage


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