es fehlt keine Kapitalverzinsung - das Problem ist das Kapital verzinst wurde!

Geschrieben von mitnick am 29.03.2011 11:31:33:


Die Höhe der Kapitalverzinsung richtet sich nach Angebot & Nachfrage. Für einen positiven Zins muss die Nachfrage IMMER größer als das Angebot sein. Das gilt für Zinsgeld und Freigeld gleichermaßen. Ist beim Zinsgeld die Nachfrage nicht mehr groß genug, kommt es zu Problemen, während Freigeld das locker wegsteckt, der FG-Markt bleibt davon völlig unbeeinflusst.


Nicht wenn der Leitzins durch null gehen kann!
Der Kapitalzins ist deswegen übrigens trotzdem noch möglich!



Mit Freigeld ist Marktsättigung ein erstrebenswerter Zustand, beim Zinsgeld fangen die Engel an Posaunen zu blasen.


nein! Es kommt auf die Konstruktion des Zinsgeldsystem an.
Ob Du nun ein Freigeld -5% Zinsgeldsystem hast mit dem schönen, Neusprechnamen Freigeld, oder nicht ist dabei eine frage der Anwendung!


Dann lass mal hören, worin sich das Waren- vom Informations-Geld unterscheidet. In der Konstruktion? In der Schöpfung? In der Wirkung? Tu mir aber einen Gefallen und komm nicht mit Gold an. Bin gespannt.


Wieso Gold ist ein gutes Beispiel.
Außerdem kann ich einem -5% Zinsgeldsystem auf Warendeckung ebenfalls Monopole schaffen auf nachfragewirksame Waren und damit den Geldmarkt manipulieren. Die 5% Verlust kann ich dann, für mich, ohne Verluste einrechnen!


Es handelt sich bei den heutigen „Geldbergen“ vor allem um Geldvermögen, die nicht mehr ausreichend verzinst werden können. In dem Fall wird die umlaufende Geldmenge tendenziell den Märkten entzogen und Arbeitslosigkeit entsteht.


In dem Punkto hast Du schon recht. Worauf ich hinaus wollte ist das eigentlich genug Geld da wäre und eigentlich keine geldbegründete Arbeitslosigkeit von nöten wäre (im Gegensatz zu der Situation in der kein Geld mehr da wäre) wenn der Geldfluss intakt wäre! Leider ist, wie wir schon zig. mal festgestellt haben der Geldkreislauf gestört und diese Störung im politischen willen nicht aufhebbar, so das diese Mittel auch der Produktion entzogen sind und Förderprogramme ausgerufen werden müssen, bzw. neue Schulden der Wirtschaft direkt zugeführt werden müssen. Würde man das ändern, und das könnte man morgen schon, dann gäbe es dieses Problem nicht mehr.

Leider konzentriet sich Kapitalverzinsung im aktuellem, nur noch auf ein paar wenige durch die jahrelange, ungünstige Eigentumsverschiebung. Der Kapitalzins bleibt für die wenigen ertragreich, alle andern büsen an Kaufkraft ein. Die Kapitalberge sind deswegen trotzdem da und werden, wenn nicht in Hortungsposition, investiert. Das hat aber nichts damit zu tun das sie nicht mehr ausreichend verzinst werden sonder, deshalb weil sie Jahrelang verzinst wurden!


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