Geld gegen Pfand und kein Sparen, schon ist Gebühr = Zins

Geschrieben von Axel am 29.03.2011 19:00:29:

Wer Geld braucht und keins hat, der verpfändet einfach ein Stück Eigentum, ohne das Besitz- und Nutzungsrecht abzugeben. Wenn nun nicht gespart werden kann, ist das Geld im Umlauf und schon ist es egal, ob Zins oder Gebühr. Die Dienstleistung des Beglaubigens (=neutrale Zahlungsmittel erschaffen mit passender Pfandbewertung und das natürlich stofflos als Giralgeld) wird mit den paar Prozent bezahlt. Die Einnahmen dienen der Kostendeckung und der Überschuss wird an die Gemeinden ausbezahlt (=Ver"staat"lichung aller Geldquellen und Eliminierung aller Privatbanken).

Wer Geld braucht hat nun zwei Möglichkeiten: Entweder gegen ein Pfand Geld schaffen bei geringsten Gebühren oder schon vorhandenes Geld von einem Geldhalter leihen. In dieser Konkurrenz dürfte sich ein brauchbares System entwickeln können. Nur die Bankfunktion des Sparens muss verschwinden, denn die generiert zwei unabhängige Verträge mit Kredit und Sparen, ein tödliches Element für ein Geldsystem).
Das klappt nicht, da die tollen Gelddenker von heute selbst kein Risiko übernehmen wollen und deshalb die Bank als das non-plus-ultra-gottes-werk-verrichtend-usw... als Counterpart wollen und sobald die Banken dann "gerettet" werden müssen, damit eben die Sparer mit ihres Gottesgaben keinen Verlust tragen müssen, fangen die wahren Geretteten dann auch noch an zu meckern, weil der Staat die Gemeinschaft als Ersatzschuldner eingesetzt hat, anstatt den Horter in den Verlust zu schicken, der unsinnigerweise seine Einkommensüberschüsse als Anspruch dokumentiert hat, statt die in der Zeit zu realisieren.
(Den Satz muss man zweimal lesen bevor die erste Häfte verstanden worden ist.)

Doch sollte eine Hortung = Sparen (Trennung in Kredit und Horten) möglich sein, dann folgt zwangsweise die Aufschuldung, was bei zulassen von langfristigem Sparen in die Katastrophe führt. Denn Sparen und Horten ist dann identisch. Geschaffen als Giralgeld und eben diese ist beim Sparen mit der Eigenschaft des "nicht im Umlauf" belegt. Wird ein weiteres Pfand zu Geld gemacht schafft neues Giralgeld, mit dem nun etnweder das erste Pfand oder das andere Pfand ausgelöst werden kann. Erst wenn der Horter (=Sparer) seine Blockierung/Hortung aufgibt können beide Pfänder ausgelöst werden.
Und wenn man will, dann lässt man zu, dass das durch Pfänder geschaffene Giralgeld auch ein stoffliche Form annehmen kann durch "Abhebungen gegen vorherige Anmeldung bei größeren Beträgen, so wie es heute auch der Fall ist".

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Von Geldbergen und Geldentzug:
Was ist der Unterschied, ob Giralgeld auf dem Konto liegt und keine Verwendungsabsicht hat oder Giralgeld in einer Bankschuldverscheibung oder Sparbrief oder Festgeld liegt? KEINER. In beiden Fällen leigt ein 100%tiger Geldentzug vor.
Nur die Verwendungsabsicht und deren Realisierung nutzt etwas.

Stelle Dir mal vor, alle Geldanlagen, die nun mal immer auf der "Schuldenseite" einer Bank stehen sind morgen Giralgeld, da auch auf der Schuldenseite einer Bank steht aber keine Verwendungabsicht hat. In beiden Fällen ist der gesamte Betrag dem "Umlauf" entzogen.
Der Nutznießer ist die Bank, die nun endlich keine Kosten mehr hat und die wegen der Konkurrenz unter den Banken Kredite mit ganz geringen Zinssätzen anbieten muss.
Und nun stelle dir mal vor, die Bank liegt in den Händen der Gemeinschaft ..... (wer ist nun der Nutznießer der Erträge?)

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Die komischen Geldmodelle einiger Blindfische gehen von Geld aus, das die Notenbank still und heimlich irgendwie in den Umlauf bringt, was sich in der Realität allerdings als Unsinn herausstellt zumal im Euroraum das letzte Loch vor 17 Jahren dicht gemacht worden ist.


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