Re: PS2 - Oldy

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 09.12.2006 15:55:00:

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>>lllllllllllllllllllllllllllllllllllll
>>Das würde jedem sehr gut gerfallen. Aber 30 % scheinen mir doch als zu hoch gegriffen. Es sei denn bei der einen oder anderen Aktie. Da würde aber dann doch die Streuung fehlen und wieso wäre das Risiko nur 10 % ? Stoploss bei minus 10 % setzen? Nur läßt sich da wohl doch kein 30 %iger Gewinn prognostizieren, aber durchaus ZUFÄLLIG erreichbar sein.
>>Ich war früher während meiner Zeit in einer Bank dauernd mit den Kapitalmärkten befaßt. Als Unternehmensberater heutzutage aber nicht mehr so direkt.
>>Übrigens schön, mal jemanden hier zu treffen, der sich NICHT mit Gutscheinchen beschäftigt. Diesbezüglich gehören Sie hier - wenn ich das so überschlage - einer ganz kleinen Minderheit an.
>>FdA
>
>Oldy $$$
>Na, es freut mich ja, daß die Mehrheit in diesem Forum in deinen Augen sich anscheinend mit Gutscheinen beschäftigt. Du mußt dich langsam einsam fühlen, Noch dazu, wo manche sie sogar schon in Umlauf bringen.
>Übrigens, sah ich gerade im Fernsehen eine Anzeige für zwei Herrenanzüge für 150 Dollar. Das ist also einer für 75.
>Nun ist Jahrtausende der Preis eines Herrenazugs die Goldkonstante für eine Unze Gold. Wo sind wir da nun? Über 600,- Dollarr für eine Unze Gold ist 8 mal Goldkonstante.
>In der höchsten Goldspekulation 1971 bis 1979 war die Goldkonstante kaum über 3. Dann krachte die Goldspekulation zusammen. Nun glauben manche Goldbugs. daß sie dasselbe machen könnten, als ich tat. Ich begann aber bei einem Goldpreis von 1/3 Goldkonstante, als der Goldpreis freigegeben wurde bei dieser Goldkonstante und war bei dreifacher Goldstantante schon draußen. Sie glauben nun, daß sie bei achtfacher Goldkonstante beginnen können.
>Mir war gar nicht klar gewesen, daß wir schon so hoch sind, bis ich nicht dieses Angebot im Fernsehen sah. Arme Goldbugs, die jetzt noch Gold kaufen.
>Das Fatale ist nur. Wenn sie jetzt verkaufen, wo sollen sie dann ihr Geld investieren? Immobilien sind auch vor dem Crash.
lllllllllllllllllllll

Im Gegensatz zu manchem Vermögensverwalter stehe ich Gold etwas reserviert gegenüber. Es sollte m. E. im Rahmen einer asset-allocation nur einen kleinen Teil des Vermögens ausmachen. Irgendeinen Wert behält es aber immer. Im Gegensatz zu einigen meiner Freunde bin ich für unsere heutige Zeit auch nicht für einen Goldstandard zu haben.
Diese sog. "Goldkonstante" ist aber nichts Wirtschaftswissenschaftliches. Sie ist m. E. schlichtweg Non sense. Über Jahrtausende (?) waren die Löhne enorm unterschiedlich. Die Herstellungsverfahren von Textilien und damit die Preiskalkulation waren total unterschiedlich. Jeglicher Bezug zu unterschiedlichen Gewinnungskosten des Metalls Gold ist doch abwegig.



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