Re: PS2

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 09.12.2006 20:11:00:

>>>Ich habe in den letzten Tagen einige hochinteressante Entdeckungen gemacht.
>>>Wie würde Ihnen ein Geschäft in einem hochliquiden Markt gefallen, in dem in den nächsten 12 Monaten mindestens 30% hebelfreier Gewinn erzielbar ist, mit einer Eintreff-Wahrscheinlichkeit von über 90% und einer entsprechenden Absicherung des 10%igen Risikos?
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>>Das würde jedem sehr gut gerfallen. Aber 30 % scheinen mir doch als zu hoch gegriffen. Es sei denn bei der einen oder anderen Aktie. Da würde aber dann doch die Streuung fehlen und wieso wäre das Risiko nur 10 % ? Stoploss bei minus 10 % setzen? Nur läßt sich da wohl doch kein 30 %iger Gewinn prognostizieren, aber durchaus ZUFÄLLIG erreichbar sein.
>>Ich war früher während meiner Zeit in einer Bank dauernd mit den Kapitalmärkten befaßt. Als Unternehmensberater heutzutage aber nicht mehr so direkt.
>>Übrigens schön, mal jemanden hier zu treffen, der sich NICHT mit Gutscheinchen beschäftigt. Diesbezüglich gehören Sie hier - wenn ich das so überschlage - einer ganz kleinen Minderheit an.
>>FdA
>
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>Kein ZUFALL!
>So etwas würde ich niemals dem Zufall überlassen.
>Es gibt gewisse charttechnische Muster*, denen sich Wahrscheinlichkeiten zuordnen lassen.
>Wenn sich zu einem charttechnischen Muster (das Auffinden hochwertiger/seltener Muster erfordert sehr viel Recherche, Geduld, Zeit, Arbeit und jahrelange Erfahrung) noch andere Faktoren und Muster (Nachrichtenlage, Sentiment, Zahlen, Quoten, Zyklik) ergänzend hinzu fügen, dann kann man tatsächlich in seltenen, während bestimmten Zeiträumen ausnahmsweise vermehrt auftretenden Fällen, sehr hohe Eintreff-Wahrscheinlichkeiten von bis zu über 90% prognostizieren.
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Einverstanden - ich würde auf Grund meiner Lebenserfahrung auf Treffer zwischen 75 bis 80 % setzen.
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>80% der Gewinne werden in 20% der Zeit gemacht. Es gilt zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige zu tun!
>Meine Prognosen basieren auf jahrelangen Erfahrungen und gewissen Beobachtungsgaben.
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Einverstanden, jahrelange Erfahrung ist wichtig. Soweit es die Fundamentalanalyse und die Charttechnik anbelangt, glaube ich, daß mir aus meiner früheren Tätigkeit in einer Bank nichts unbekannt geblieben ist. Ich kombiniere die Candlestick-Chart-Technik mit der klassischen Charttechnik. Mit solch einem blühenden Blö dsinn wie Elliott-Wellen befasse ich mich aber nicht. Wer glaubt mit Fibonacci-Zahlen die Zukunft deuten zu können, mag es ja versuchen, aber bitte ohne mich. Ich vermute mal, daß Sie auch kein Anhänger von R. N. Elliott sind.

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>Wenn sich z.B. eine Horde milliardenschwerer Großinvestoren/-spekulanten in blinder Gier um die Aufteilung eines großen Kuchens streitet, dann fallen immer ein paar fette Krümel davon ab, die es aufzulesen gilt.
>Großinvestoren benutzen häufig wiederkehrende Strategien deren Kenntnis zusätzlich hilfreich ist. Ihre enorme Kapitalstärke macht sie trotz aller Übermacht in gewisser Hinsicht unflexibel und somit verletzbar (man muß exakt die richtige Stelle kennen, wie bei Siegfried).
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Da müssen Sie aber brauchbare Insiderinformationen haben, um darauf passend reagieren zu können.
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>Wenn sich also alle solche Faktoren und Muster im Laufe gewisser Zeiträume in einem Markt nach und nach bestätigen, gilt es ein letztes signalauslösendes Schlüssel-Muster abzuwarten. Trifft das auch noch ein, kann man von Wahrscheinlichkeiten von bis zu über 90% profitieren.
>Wenn ich 30 solcher besonders ausdrucksstarker, nach ähnlichen oder gleichen Mustern verlaufenden Fälle während der Vergangenheit intensiv recherchiert und beobachtet habe, und davon 29 Fälle exakt nach meinen Prognosen verlaufen sind, kann ich wohl zu recht von über 90% Eintreff-Wahrscheinlichkeit ausgehen.
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Ja eine hohe Eintrittswahrscheinlichkeit ist dann gegeben. Ich würde nur nicht bis 90 % gehen (sh. oben)
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>Ich beziehe das wohlbemerkt ausschließlich auf hochliquide Märkte, die garantieren, daß ein nicht-Eintreffen meiner Prognose nach meiner Methode den Market Makern milliardenschwere Verluste bringen würden. Die Wahrscheinlichkeit dafür (i.d.F. < 10%) entspricht wiederum meinem Risiko, welches sich durch entsprechendes Money Risk Management minimieren läßt.
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Je liquider die Märkte sind und je größer der free float, desto geringer sind allerdings die Verlustrisiken von Market Makern.

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>Bis jetzt hatte ich noch keinen Fall, in dem eine solche Prognose mit 90% Wahrscheinlichkeit nicht eingetroffen ist. Sollte das tatsächlich einmal der Fall sein, lassen sich anfallende Verluste wie vorgenannt minimieren und eventuell im Anschluß daran durch eine Gegenspekulation (auch dafür müssen entsprechende Signale gegeben sein) ausgleichen.
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Natürlich kann man mit einer hohen Trefferquote die geringen falschen Treffer spielend überdecken.
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>Das ist im Grunde wie beim Angeln. Wenn Sie viele kleine Fische fangen wollen, ist das relativ einfach. Wenn Sie aber nur einen einzigen unverhältnismäßig großen Fisch gezielt fangen wollen, wird auch der Aufwand und das dazu erforderliche Wissen unverhältnismäßig größer, abgesehen vom Zufall.
>Fragen Sie mal einen erfahrenen Angler.
>Ich würde jetzt gerne konkretisierende Beispiele dazu nennen, doch dazu ist es öffentlich zu früh.
>Ich habe allerdings eindruckvolle Referenzen, u.a. mit weitaus höheren Renditen als o.g. Diese lassen sich nämlich ab bestimmten Punkten, wenn die Sache zunehmend sicher wird und ein entsprechender Gewinn-Puffer erreicht ist, unter Einsatz entsprechender Strategien per Hebel steigern.
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Von Hebelgeschäften halte ich asllerdings nichts. Dazu bin ich zu konservativ eingestellt.
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Das sehe ich als angemessen an, da ich leider nicht über 3-stellige Millionensummen verfüge.
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Ich auch nicht. :-))

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>Falls Sie oder jemand anderes Interesse an einem konkreten Fallbeispiel hat, kopieren sie bitte diesen Thread inklusive Datum und archivieren ihn.
>Ich werde dann bei Interesse zu einem späteren Zeitpunkt diesen Fall, den ich wie andere vorher in unabhängigen Datenbanken hinterlegt habe, veröffentlichen.
>Bei näherem Interesse können Sie auch gerne per e-mail mit mir in Kontakt treten.
>Sicher haben Sie Verständnis dafür, daß ich meinen, während der letzten 15 Jahre größtenteils in 80 Stunden/Woche unentwegten, zum Teil bis an die Ohnmachtsgrenze reichenden Einsatz, autodidaktisch erworbenen geistigen Eigentum nicht einfach preisgebe und verschenke. Ich habe damit leider schlechte Erfahrungen gemacht.
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Sie wären höchst ungeschickt, profundes Fachwissen kostenlos abzugeben. Das mache ich in meinem beratenden Beruf auch nicht. Allerdings habe ich für die Börse nur wenig Zeit und bin da mit Teilen meines Vermögens eher passiv, langfristig engagiert. Für einen gewissen, nicht unerheblichen Teil beschäftige ich aber einen professionellen Vermögensverwalter aus München, der seine Sache seit vielen Jahren für mich ganz ausgezeichnet macht. Wie gesagt, ich hätte nicht täglich Zeit, um mich selbst darum zu kümmern.

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>Das Thema Frontrunning steht nicht zur Debatte, da es sich wie erwähnt um hochliquide Märkte handelt.
>Wirtschaftswissenschaftler bin ich übrigens nicht, obwohl ich mich dafür interessiere.
>Für das was ich mache, sind solche schulmäßigen Wissenschaften eher hinderlich.
>MfG
>*Wir befinden uns im Zeitalter des Universalbe trugs und der Fehlinformationen, in dem Fundamentals zumindest Temporär nur untergeordnete Rollen spielen können.
>Althergebrachten klassischen Fundamental-Analysen stehe ich u.a. daher äußerst skeptisch gegenüber. Dazu gibt es viele eindrucksvolle Beispiele, die inbesondere in letzter Zeit immer neue Züge annehmen.
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Voraussetzung ist natürlich, daß die Daten stimmen. Gewinne können manipuliert werden aber viele Daten können einfach nicht manipuliert werden: KUV, KBV, KCFV, KMV, etc.
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>Das betrifft auch immer neue Dimensionen von Markt-Manipulationen. Zur Manipulation von Märkten scheint den Machern im Grunde jedes Mittel recht und billig.
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Ganze Märkte manipulieren ?????

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>Zitat
>"Nachrichten und Zahlen sind jederzeit x-beliebig interpretierbar und revidierbar.
>Schlechte Nachrichten/Zahlen können gut sein und gute Nachrichten/Zahlen schlecht, richtige Nachrichten/Zahlen falsch und falsche Nachrichten/Zahlen richtig, heute so und morgen anders.
>So weiß im Grunde keiner wirklich etwas damit anzufangen, außer den Nachrichtenmachern und Zahlendrehern. Das ist der ganze Sinn der Nachrichtenmacherei und Zahlendreherei."
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Das kommt darauf an, welchen Analystn Sie vertrauen können und vor allem, welche Analysen Sie selbst anfertigen.
-.-.-
Sie wissen gar nicht, wie wohltuend solche Beiträge von Ihnen für mich sind und ich erkennen kann, daß es Mitdiskutanden gibt, die keine Beiträge über diese absurde Freiwirtschaftslehre einstellen.
Gruß
FdA



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