Re: PS2 - Oldy

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 09.12.2006 23:36:00:

>>>Ohne die Kenntnis der Goldkonstante als Anhaltspunkt, hätte ich sehr leicht den rechtzeitigen Ausstieg verpassen können. Natürlich war das nicht mein einiger Anhaltspunkt.Ich beobachtete nicht nur die recht primitive Goldkonstante, sondern den gesamten Warenpreisindex im Verhältnis zum Goldpreis. Meine persönliche Goldkonstante war etwas genauer.
>>
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>>Nun, Sie haben sich unternehmerisch äußerst erfolgreich verhalten und richtig disponiert. Gratulation! Mit einer sog. "Goldkonstante" die man genauso heranziehen kann wie eine Konstellation von Gestirnen hat Ihr kaufmännisches Geschick m. E. aber gar nichts zu tun.
>>FdA
>Oldy $$$
>Wie ich schon vorher erwähnt habe, hätte ich ohne meine Kenntnis der Goldkonstante in der von mir verbesserten Form, es nicht gewagt ohne Eigenkapital einen Goldwarengroßhandel zu beginnen. Da wäre mein angebliches unternehmerisches Talent nutzlos gewesen. Der Goldschmuckgroßhandel hat einen sehr hohen Kapitalbedarf.
>Da ist rst einmal das Lager selbst, auf das einen keine Bank trotz seines hohen Wertes auch nur einen Cent leiht. Dann sind die hohen Außenstände, die man auch finanzieren muß. Hätte ich nicht gewußt, was mit dem erzwungenen Abgang vom Goldstandard passieren würde, hätte ich das nie riskieren können.
>Der sogenannte Goldstandard war von den Amerikanern vom Tag eins nach Bretton Woods so verwässert worden, daß er nicht mehr zu halten war. Das wußte ich schon vorher und als es offenkundig wurde, packte ich die Gelegenheit beim Schopf.

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Okay, das war es und Ihr unternehmerisches Gespür, aber nicht ein nicht existierender Zusammenhang zwischen Preisen für Textilien (Herrenanzug) und Gold !
FdA

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>Hätte ich etwas Eigenkapital gehabt und es hätte damals schon die Gelegenheit von leverage gegeben, hätte ich mir die Arbeit als Reisekaufmann erspart und hätte die Spekulation auf der Börse mitgeritten und hätte ohne Arbeit noch viel mehr Geld machen können, aber hätte und wenn bringt nichts. Ich mußte nach meinen Möglichkeiten handeln
>Als ich 1980 mit meinen Can$ nach Canada kam, bekam ich auf der Bank 18% Zinsen dafür. Ich sah also keinerlei Anlaß dafür selber etwas zu tun oder wo anders zu investieren. Eine lustige Episode damals war die. Als ich einige Tausenddollarnoten einzahlte, zeigte die Kassierin die herum. Manche hatten in der Bankfileale noch nie welche gesehen.
>Da man in Canada aber Zinseinnahmen versteuern muß, zahlte ich im ersten Jahr Steuern. Dann aber nie wieder. Ich investierte in ein Haus und Motorhome und kam damit unter die Freigrenze. 12,000.- Zinsen für mich und meine Frau. Später sanken die Zinsen sowieso.



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