Re: Finanzcrash-Forum wird schon im Freiheitsforum erwähnt. :-)

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 09.12.2006 15:47:00:

>>Nur Link:
>>http://www.freiheitsforum.de/read.php?1,44307
>>
>>FdA
>libertär?
>#1 sozialistisch?
>Libertäre Sozialisten streben die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und die Abschaffung des Staates an. In Europa wird der Begriff sozialistischer Libertarismus meist von Anarchisten zur Selbstbezeichnung benutzt, da der Begriff Anarchist seit Ende des 19. Jahrhundert negativ besetzt ist.
>#2 kapitalistisch?
>

Der Libertarismus betont die individuellen Freiheitsrechte und will staatliches Handeln auf ein absolutes Minimum beschränkt sehen. Häufig wird postuliert, dass jeder Mensch nur sich selbst gehört und nicht der Gemeinschaft (Selbsteigentum). Einige Vertreter dieser Richtung, die Anarcho-Kapitalisten (auch Free-Market-Anarchisten oder Anarcholiberale) lehnen den Staat insgesamt als nicht legitime (weil unfreiwillige) Zwangsorganisation ab. Kapitalistische Libertäre legen das Selbstbestimmungsrecht des Individuums so aus, dass es völlig frei in seinem Handeln und im Gebrauch seines Privateigentums sein sollte, solange niemand anderes Rechte verletzt werden. Insofern stimmen sie mit dem klassischen Liberalismus überein. Erhebliche Unterschiede bestehen aber in den Ansichten darüber, wie dem Recht in Konfliktfällen Geltung verschafft werden soll (Minarchismus vs. Anarchismus). Kapitalistische Libertäre erkennen keine positiv definierten Rechte wie etwa das Recht auf Nahrung, Obdach oder Gesundheitsfürsorge an, sondern nur negativ definierte Freiheiten an, wie die Freiheit, nicht angegriffen, missbraucht, beraubt oder zensiert zu werden. Nach ihrer Theorie ergibt sich daraus eine klare Eigentumsordnung (siehe Naturrecht). Nur den Rechten, die sich aus dieser Eigentumsordnung ergeben, gestehen sie juristische Schutzwürdigkeit zu. Soziales Handeln und Solidarität entstehen nicht mit juristischem Druck, sondern durch ethische Erwägungen. Kapitalistische Libertäre halten staatlich erzeugte soziale Maßnahmen für kontraproduktiv und daher letztlich für unsozial.


>welcher strömung gehören sie an?

llllllllllllllllllllllllllllll

Sie interessieren sich für meine Sichtweise der Dinge ???
Nun denn:
1. Wo haben Sie den Begriff "Libertäre Sozialsten" her. Das ist aus meiner Sicht ein Widerspruch in sich. Man kann nämlich nicht frei sein wollen und GLEICHZEITIG Sozialist sein wollen, da Sozialismus das Paradebeispiel der Unfreiheit ist. Sozialismus ist Gleichschaltung, Gängelung, Bevormundung, Umverteilung, Habenwollen ohne Leistungserbringung, Pflegen schlimmster Neidkomplexe, kurzum EKELHAFT; das ist nichts für einen echten Libertären.
2. Die geschilderte kapitalistische Variante trifft die Sache schon recht gut, paßt aber nicht ganz auf mich. Sie wollen ja meine Denkungsweise kennen lernen.
Nun, ich bin weitgehend eine Mischung des Gedankengutes von Prof. Dr. Carl Menger, Prof. Dr. Eugen von Böhm-Bawerk, Prof. Dr. Ludwig von Mises, Prof. Dr. Friedrich-August von Hayek (Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften), Prof. Dr. Murray N. Rothbard, Prof. Dr. Wilhelm Röpke und Dipl.-Kfm. Roland Baader (Schüler von Prof. Hayek), wobei ich zusätzlich viele neue Anregungen von Persönlichkeiten annehme, die jährlich den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen bekommen, wenn es sich um liberales Gedankengut handelt. - Sie wissen ja, man lernt nie aus!
Ich bin also ein Gegner des Keynesianismus!
Jeglicher Marxismus, Sozialismus, Kommunismus und jegliche Planwirtschaft sind mir also ein Greuel.
So nun können Sie meine Beiträge immer richtig einschätzen, da ich nicht mit "gespaltener" Zunge rede.
FdA



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