Re: Finanzcrash-Forum wird schon im Freiheitsforum erwähnt. :-)

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 09.12.2006 17:04:00:

>>llllllllllllllllllllllllllllll
>>
>>Sie interessieren sich für meine Sichtweise der Dinge ???
>>Nun denn:
>>1. Wo haben Sie den Begriff "Libertäre Sozialsten" her. Das ist aus meiner Sicht ein Widerspruch in sich. Man kann nämlich nicht frei sein wollen und GLEICHZEITIG Sozialist sein wollen, da Sozialismus das Paradebeispiel der Unfreiheit ist. Sozialismus ist Gleichschaltung, Gängelung, Bevormundung, Umverteilung, Habenwollen ohne Leistungserbringung, Pflegen schlimmster Neidkomplexe, kurzum EKELHAFT; das ist nichts für einen echten Libertären.
>dieser quelle entnommen.
>>2. Die geschilderte kapitalistische Variante trifft die Sache schon recht gut, paßt aber nicht ganz auf mich. Sie wollen ja meine Denkungsweise kennen lernen.
>>Nun, ich bin weitgehend eine Mischung des Gedankengutes von Prof. Dr. Carl Menger, Prof. Dr. Eugen von Böhm-Bawerk, Prof. Dr. Ludwig von Mises, Prof. Dr. Friedrich-August von Hayek (Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften), Prof. Dr. Murray N. Rothbard, Prof. Dr. Wilhelm Röpke und Dipl.-Kfm. Roland Baader (Schüler von Prof. Hayek), wobei ich zusätzlich viele neue Anregungen von Persönlichkeiten annehme, die jährlich den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen bekommen, wenn es sich um liberales Gedankengut handelt. - Sie wissen ja, man lernt nie aus!
>auf nobelpreise gebe ich herzlich wenig. es mag schön klingen, das ist aber auch alles, was ich denen entnehmen kann. wußten sie, dass jeder zweite grund oder sogar zwei von drei gründen, die zu nobelpreisen in der medizin führten, nachträglich falsifiziert worden sind?
>mit liberalen kann ich mich sehr schlecht identifizieren. sie spiegelten bisher stets die meinung von vermögenden wieder. vor 150 jahren nannte es sich bürgertum und war nur sekundär darauf bedacht, eine verfassung zu bekommen, geschweige denn für die rechte ärmerer einzutreten - wie man letztendlich am scheitern der revolution 1848/49 sehen kann. daran sehe ich doch schon, welche interessen du vertrittst. natürlich - wer in diesem system vermögend ist, der möchte die (eigenen) vorteile nicht aufgeben und vertritt die auffassung, nichts oder nur wenig ändern zu müssen.
>laut hayek soll der staat sich also heraushalten, was er derzeit nicht macht - und aufgrund von steuern und gesetzen wohl auch nicht ohne revolution machen wird. schlussendlich würde dieses heraushalten (=keine gesetzlichen vorschriften) wieder zur feudalherrschaft führen. das ist ja auch logisch, da die reichen die armen nochmehr ausbeuten ohne mit konsequenzen rechnen zu müssen. es gebe keinerlei kartellaufsicht - na wunderbar. lasst uns alles monopolisieren, was geht. zahlt den preis oder verreckt - keine schöne vorstellung meiner meinung nach.
>
>>Ich bin also ein Gegner des Keynesianismus!
>>Jeglicher Marxismus, Sozialismus, Kommunismus und jegliche Planwirtschaft sind mir also ein Greuel.
>>So nun können Sie meine Beiträge immer richtig einschätzen, da ich nicht mit "gespaltener" Zunge rede.
>>FdA
>wirklichen kommunismus hat es nie gegeben, wie kann dies also ein greuel sein?
>Das Wort Kommunismus bedeutet "Gemeinschaftlichkeit". Das in der kommunistischen Welt praktizierte Geschehen hat mit Gemeinschaftlichkeit absolut nichts zu tun. Dieser Kommunismus ist nichts anderes als ein auf die Spitze getriebener Materialismus, bei dem das Volk in übelster und direkter Weise ausgebeutet wird. Hinzu kommt noch, dass diese aufgezwungene "Gemeinschaftlichkeit" nur durch enorme militärische Präsenz und Korruption aufrechterhalten werden kann, aber das ist Ihnen ja sicherlich bekannt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass auch der Kommunismus in die Taschen der internationalen Bankiers wirtschaftet, und zwar in nicht unerheblichem Ausmaße.
>In Russland gibt es natürlich auch eine Zentralbank, ihr Name ist Grossbank. Diese Zentralbank schöpft, genauso wie andere Zentralbanken, Werte aus dem Nichts, und sie wird natürlich geschickt getarnt selbstverständlich auch von den international operierenden Bankiers kontrolliert. Da es das internationale Kapital war, das den Kommunismus installiert hat, ist diese Tatsache auch nur mehr als natürlich. (auf ein wort, s.111)
>gruß

llllllllllllllllllllllllllllllllllllll

Nun habe ich in großen Zügen überschlägig einen Teil Ihrer Sichtweise zur Kenntnis genommen. Unsere Sichtweisen sind doch sehr verschieden.
Ich glaube nicht, daß Sie, wie ich, als Unternehmensberater tätig sein könnten, da Ihnen vermutlich die völlige Identifizierung mit der Sichtweise eines Unternehmers fehlt. Das ist aber wohl kein Problem für Sie, da Sie ja sicher einen ganz anderen Beruf ausüben.
FdA



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