Re: Also bitte !

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 09.12.2006 22:20:00:

>Wahre Worte!
>Viele wurden ja erst durch die Antisozialen zu asozialen! Hier schlägt uns wieder einmal (man kennt dieses mittlerweile) übelster Zynismus entgegen. Opfer werden zu Tätern umfunktioniert. Menschen sind nicht unbedingt asozial wenn sie kein Geld, oder gar Schulden besitzen.
>Ein Alkohololiker auf der Parkbank ist nicht unbedingt asozialer als der Vermögende, der mit sauberen Anzug, guten Manieren und bester Bildung sein Unwesen treibt!
>Beim müffelnden Alkoholiker wird man schlimmstenfalls zwei Euro los!
>"Ich habe nichts gegen Asoziale, solange sie nicht auf Kosten der Allgemeinheit leben" laß ich! Ich persönlich habe nichts gegen Panzer, Trettminen, Atombomben oder Managergehälter, solange sie nicht von der Allgemeinheit bezahlt werden!
>Gruß

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Teilweise haben Seriola und Sie recht, teilweise aber gar nicht, weil Sie nicht Zusammenmgehöriges vermischen:
Managergehälter werden icht von der Allgemeinheit bezahlt, sondern von der AG bei der sie angestellt sind und da haben die Aktionäre mit Mehrheit über den Aufsichtsrat das Sagen. Die Allgemeinheit ist da gar nicht betroffen.
Ein Unternehmen - angesprochen wurde eine Bank - ist auch keine soziale Veranstaltung, sondern gehört indirekt den Aktionären und die Menge der Arbeitsplätze ergibt sich jeweils nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Wem da das Arbeitsplatzrisiko zu hoch ist, der möge sich rechtzeitig in seiner Lebensplanung darauf einstellen, sich selbständig zu machen, dann allerdings nicht mit einer bequemen 40-Stunden-Woche, sondern auf eine etwas ungemütlichere 60- bis 70-Stunden-Woche.
Ich weiß, wovon ich rede. ich habe mich vor Jahren aus einer Bank und einer 40-Stunden-Woche verabschiedet und mich als Unternehmensberater selbständig gemacht mit einer annähernd 70-Stunden-Woche unter weitgehendem Verzicht auf Familienleben. Man muß im Leben eben wissen, was man erreichen will und welche Risiken (evtl. Arbeitsplatzverlust) man vermeiden will und welche anderen neuen Risiken (z. B. Beraterhaftung) man eingehen will.
Nur hoch qualifizierte Leute sollten nie über Arbeitsplatzverlust jammern.
FdA



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