Bund für Deutsche Gotterkenntnis

Geschrieben von Georg am 30.04.2011 11:30:04:

Antisemitismus und Rassismus [Bearbeiten]Das Denken Mathilde Ludendorffs war von antisemitischen Verschwörungstheorien geprägt. Mathilde und ihr Ehemann Erich Ludendorff hatten den Verein Deutsche Gotterkenntnis gegründet, der 1937 von Hitler als Religionsgemeinschaft anerkannt wurde. Nach 1945 wurde der Verein von den Besatzungsmächten verboten. Mathilde Ludendorff wurde als NS-Aktivistin eingestuft. 1951 kam es unter dem Namen Bund für Gotterkenntnis zu einer Neugründung. Die rassistische Organisation wird heute von mehreren Verfassungsschutzämtern beobachtet.[2]

Aktivitäten nach dem Krieg [Bearbeiten]1949 wurde gegen Mathilde Ludendorff im Rahmen der Entnazifizierung ein Spruchkammerverfahren eröffnet, in dem sie sich von den Verbrechen des Dritten Reiches distanzierte. Sie versuchte, sich damit von Hitler abzugrenzen, dass ihre Vorstellungen eine Moral beinhalteten und jedem Volk eine „völkische Identität“ zubilligten und das Prinzip der „Lebensheiligkeit“ vertrete: „Aller Menschen Dasein ist heilig.“ Sie sei nicht Antisemitin aus „Barbarei“. Auf über 80 Seiten ihrer Verteidigungsschrift legte sie dar, welche Haltung sich aus den religiösen Vorschriften der Juden gegenüber Nichtjuden ergäben und bekräftigte damit ihre völkische Einstellung. Sie sprach von den „entsetzlichen Verbrechen“ der Nationalsozialisten, bezeichnete die Nazis aber zugleich als von den „geheimen überstaatlichen Mächten“, insbesondere der katholischen Kirche, beeinflusst, die zugunsten universalistischer Konzeptionen gegen die eigenständigen Völker wirkten. Sie wurde nichtsdestoweniger als „Hauptschuldige“ beurteilt. In einem Revisionsverfahren der Spruchkammer-Entscheidung erreichte sie 1951 eine Abschwächung des Urteils zu einer „Schuldigen“. 1963 wurde dieses Urteil dann aufgehoben.

Der „Bund für Deutsche Gotterkenntnis“ wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Mathilde Ludendorff im Jahr 1951 als Bund für Gotterkenntnis rechtlich wiedergegründet. Im Jahre 1961 wurde dieser Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) als verfassungsfeindlich eingestuft und verboten. Im Jahre 1977 wurde das Verbot wegen Verfahrensfehlern aufgehoben, jedoch wird der Verein vom Verfassungsschutz beobachtet, der ihn als rechtsextrem einschätzt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Mathilde_Ludendorff


Eine extrem tolerante Welt also nach 45. *gg*

mfG Georg


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