Weg aus der Single Falle - vielleicht so?

Geschrieben von Franz Joseph II am 12.12.2006 00:47:00:

Es ist nun einmal so, daß sich die Frauen Ihre Männer aussuchen und nicht umgekehrt. Auf die Zustände der Nachkriegszeit mit kriegsbedingtem Männermangel möchte ich aber doch nicht zurückblicken. Und an Zahlen herumrechnen bringt auch nicht viel.
Mich hat früher immer besonders gewurmt, daß es dann so ein paar Boy Group Verschnitte gibt, deren perfekter Charakter sich in Chrom und Aluminium um einen (mindestens ) 200 PS Motor herum widerspiegelt. (Bezahlung meistens auf Pump, natürlich ....
Diese "Elite-Hasen-Jäger" blockieren dann immer zwei oder drei Exemplare vom Typ Frau, womit die Chancen für den Durchschnittsmann weiter sinken... (Ich könnte jetzt sofort weitere fünf solche Beispiele aufzählen, es funktioniert immer wieder ...) Frauen achten ja doch nur auf den Charakter. Bloß hat mir nie jemand verraten, das eine heute gültige Maßeinheit für den Charakter das PS ist. (für alle Techniker: ... die KW sind :-)
Allein vom finanziellen Gesichtspunkt her sind mir diese Aufschneidereien nie gelegen. (Mein erstes Hannich Buch war ja so kurz nach der Jahrtausendwende fällig.)
Gott sei Dank entschied ich mich vor Jahren - vorerst nur aus beruflichen Gründen - einen Russisch-Sprachkurs zu beginnen. Die Lehrerin war auch eine gebürtige Russin, wenngleich auch verheiratet und doppelt so alt wie ich, nur gleich vorweg ...
Jedenfalls kamen wir auch einmal zum Thema "Farben und Blumen". (Die beiden werden Russisch sehr ähnlich ausgesprochen, etwa wie "zwjet(i)". Und sie sagte aus einem Impuls heraus: "Also, Herr ___, wenn Sie einer Russin Blumen schenken wollen, müssen sie das sooo sagen: ... ".
Da hat es dann Klick gemacht und ich wollte das doch glatt einmal ausprobieren - auf ins Internet zur einschlägigen Suche ...
Fündig wurde ich dann bei www.Interfrienship.de. Und siehe da - nach über einem Jahr im eingetragenen Zustand - und nach ca. 200 uronen Kosten - hat sich dann doch einmal mehr als ein email Kontakt ergeben. Das beste: Besagte Herzdame - die übrigens mich angeschrieben hatte, nicht umgekehrt! - war sogar Studentin in einer Stadt ganz nahe bei mir. (Früher hätte ich mich noch fast geschämt für so ein Geständnis .... )

lg,
FJ im (zumindest privaten) Glück
[DIESES Problem haben wir also gelöst ...]

PS für alle Nachahmer: Das kann natürlich auch mächtig schief gehen. Tip: Wenn Ihr gleich am Anfang um Geld gebeten werden - sofort löschen und vergessen, des kann nix werden! Keine stolze Ost-Frau bittet auch nur um einen Groschen! (Nur bei uns sind Spendierhosen von einfachen Getränken bis hin zu Händys, Schmuck und so Zeug fast schon Pflicht!)
Ein Bekannter von mir wurde im Übrigen in einer Bar von einer hübschen Dame mit russischem Paß angesprochen, und auch gleich um den Finger gewickelt. Der Spuk war nach ein paar 1000 Euros Aufwand (fürs kranke Mutterl - eh schon wissen!) vorbei. Besagtes Fräulein hat sich neben dem horizontalen Geschäft noch ein bisserl Taschengeld verdient. (Auch ein Studienausweis ist heute bei weitem keine Garantie mehr. Ohne zumindest Leihauweis für die Uni-Bibliothek und rudimentären Kenntnissen des Studienbetriebes würde ich DAS nicht einmal einer Einheimischen abnehmen ... :-)
Ich hatte übrigens nach drei Monaten noch Probleme, meiner stolzen Russin auch nur eine Kino-Karte aufzudrängen, obwohl Ihr Studentenbudget wahrlich nicht viel Spielraum lies. Jetzt darf ich schon auf ganz kleine WE-Trips einladen ... :-)
Das einzige, das mir jetzt noch Sorgen bereitet, ist unser Foren-Thema.
Das dafür aber gewaltig, obwohl ich damit eher hinterm Berg halte ...
[Anm.: NEIN, ich bin kein Agent und Werber für obige Seite, damit keine Mutmaßungen aufkommen ...]

>>Das alles führte dazu, daß genau die Typen Mann nach denen sich Frau noch vor wenigen Jahrzehnten die Finger leckte heute verachtet werden.
>>Es gilt als "langweilig" ein ehrlicher, fleißiger, intelligenter Mann zu sein.
>>Gefragt ist Draufgängertum, Verbrechertum, Alkoholismus.
>>Negative Auslese nenne ich das.
>
>Hallo,
>Sie begeistern mich immer wieder,
>wie Sie in kurzen, prägnanten Sätzen den Sachverhalt so präzise darstellen
>können!
> Diese 3 Sätze v. G. Hannich beschreiben die Männerverachtung im Jahr 2006 auf den Punkt genau richtig.
>Jeder Mann der dieses Spiel mitmacht, und brav das Täschchen der begehrten Freundin hinterherträgt und ihre üblen Launen erträgt und sich finanziell ausbeuten lässt, verliert auch seinen Charakter, sein Gesicht und ist letztlich die Ursache des dargestellten Problems. Die Lösung ist, sich eine Frau im Ausland zu suchen, wie Oldy.
>mophistopheles



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