Re: @matmi Canadas Schulden

Geschrieben von erzsyger am 11.12.2006 15:04:00:


>kann sein das der staat die schulden durch erdölexporte zurückzahlen kann.in alberta(ölberta) sollen die weltweit zweitgrössten erdölvorkommen sein.

Dann müßten die Erträge daraus total dem Staat gehören, er müßte Investor, Ausbeuter sein.
Wovon denn?
Dazu braucht es Geld.
Der Staat könnte dieses haben, wenn er die übergroßen Vermögensauswüchse durch Steuern stutzt.
Ergo muß der Staat sich Investitionskapital leihen.
Was hat er nun wieder?
Noch mehr Schulden und Zinszahlungen am Hals.

Das Fernsehen berichtete allerdings von Privatinvestoren,die sich bei der Aufbereitung des Erdölhaltigen Sandes Konkurenz machen, die haben dann auch den Nutzen, oder?
Privatinvestoren werden Kapital nur einsetzen, wenn möglichst alle Erträge ihnen wieder zufließen.
Steuern zahlen soll dabei tunlichst vermieden werden.
Dafür sorgen dann Heerscharen von Beratern und Anwälten.
(Die Aufwendungen für diese Erdölförderung sind immens, wie man in dem Film sehen konnte)
Die zu erwartende Ausbeute ebenso...
(..und die Umweltbelastungen, die zu beseitigen sicherlich wieder auf Kosten des Staates, also der Allgemeinheit, geschehen soll.)
Was bleibt da eigentlich für den Staat und das allgemeine Staatsvolk?
Genau.. neue Schulden und Zinszahlungen!
An wen?
Na, an die, die das Land praktisch zu ihrem Vorteil ausbeuten.
Private Investoren, Risikokapitalgeber oder wie man sie alle nennt.

Deswegen u.a.plädiert Kreutzer ja für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer
und dadurch eine Begrenzung der übergroßen Vermögen.
Meine volle Unterstützung dazu.
Wenn man in die Richtung heute eine Partei gründen würde, könnte man direkt auf 14 Mill. Mitglieder rechnen.....Unterschicht, Prekariat, Habenichtse, arme Schlucker.
Uns müßten lediglich mal die Zusammenhänge klar sein.
erzsyger



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