Re: @Oldy Canadas Schulden

Geschrieben von naknak am 11.12.2006 15:13:00:

>>>Hallo Oldy,
>>>ein Exil-Canadier gab mir stolz die Info, dass der Staat Canada seine Schulden ständig reduziert: "Vom höchsten Schuldenstand, der 1996/1997 mit 562,9 Milliarden Dollar erreicht wurde, konnte das nordamerikanische Land seine Verbindlichkeiten um 81,4 Milliarden Dollar auf nun 481,5 Milliarden Dollar abbauen." Ist nicht besonders viel, aber immerhin. Auf wessen Kosten geht das? Sicherlich habt ihr auch eine schöne Immo-Blase.
>>>Gruß
>>Oldy $$$
>>Darüber habe ich keine aktuellen Zahlen, aber es ist auch nebensächlich. Auch 100 Milliarden Schulden wären 100 Milliarden zu viel. Kein Staat sollte Schulden haben und welche machen dürfen.
>>Die Schulden gehen immer auf die Kosten der mittelständischen Steuerzahler.
>>Und ja, wir haben sogar eine gewaltige Immoblase und das wird ein Problem werden.
>
>lllllllllllllllllllllllllllllllllllll
>
>Na da finde ich doch mal eine Gemeinsamkeit mit Mr. Oldy. :-)) Auch ich bin gegen jegliche Staatsverschuldung!
>Auf jeden Fall ist durch das Beispiel Canadas die irrige Auffassung von Herrn Kreutzer widerlegt, daß ein Staat seine Schulden nicht zurückzahlen können.
>FdA
Grundsätzlich sollte jeder seine Schulden zurückbezahlen, nur geht das in diesem System in der Summe nicht, da jeder Zinsgutschrift zwangläufig eine Schuld gegenüberstehen muss, sonst sind die Banken selbst in der Schuld und irgendwann pleite. Wenn der Staat Schulden abträgt müssen Private (Haushalte oder Firmen) als Schuldner einspringen oder Banken crashen. Wer generell gegen Staatsverschuldung ist muss sagen, wer sich an dessen Stelle verschulden sollte. Ohne Schuld kein Zins.
Gruß



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