Re: @Oldy Canadas Schulden

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 11.12.2006 21:42:00:

>>>Gruß
>>Da bin ich auch gespannt, wen FdA denn jetzt benennen möchte. Wer, wenn nicht Schuldner, soll Gläubigern Zinserträge liefern?
>
>Oldy $$$
>Francisco möchte andere Schuldner finden als den Staat weil es eben ohne Schuldner keine Zinserträge gibt und auf die möchte er nicht verzichten. Ich möchte hingegen, daß es keine Schulden mehr gäbe und damit automatisch auch keine Zinsen mehr.

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Soweit es Staatsschulden sind, will ich sie auch nicht. Gesunde Fremdkapitalrelationen im Verhältnis zum Eigenkapital in der freien Wirtschaft wo Zinsen letztlich bezahlt werden sind ein ganz normaler betriebswirtschaftlicher Vorgang. Das wird nie abgeschafft werden. Warum sollte es auch?

Sie haben leider nicht genau weiter gelesen:
Ich sagte, daß ich VORÜBERGEHEND ein Tagesgeldkonto mit 3 % Zinsen wählen würde. Nur diesen Zinsen steht eine Schuld gegenüber. Im weiteren sagte ich, daß ich Aktien mit einer hohen Dividendenrendite kaufen würde. Dividendeneinkünfte sind KEINE Zinsen mehr, sondern eine anteilge Gewinnbeteiligung "meines" Unternehmens, dessen Anteilseigner ich bin. Bei Immobilien würde ich wieder Mietzinsen einnehmen und bei Edelmetallen nur auf Wachstum setzen.
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>Unsere Steuergesetzgebung ist derartig, daß aber Firmen mit Fremdkapital arbeiten müssen, damit sie Zinszahlungen abshreiben können. Dabei ist es aber oft so, daß Eigenkapital als Sicherstellung für Schulden verwendet wird, das auch direkt verwendet werden könnte, aber dann hätte man keine Abschreibungen und Steuern fressen den Großteil der Gewinne.
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Für Darlehen muß man immer Sicherheit leisten.
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>Man schichtet daher Gewinne um. Die angeblichen Zinszahlungen (angeblich deshalb, weil man die Zinsen sich selber zahlt) werden Steuerabzugsposten und schmälern den Gewinn. Auf der anderen Seite bezieht man unversteuerte Zinseinkünfte. Die Banken machen für geringe Kosten dabei die Mauer. Heute sehr oft Off-Shore Banken, die dann womöglich denselben Besitzern gehören.
>Diese Leute machen mit der Produktion keine Gewinne mehr und lassen sich vom Staat womöglich auch noch subventionieren, stecken dann aber nicht nur die Zinszahlungen an die Banken ein, sondern oft genug auch noch die Bankmarge als Geldgeber und Besitzer dieser Banken.
>So einfach ist die Sache für die großen Haie.

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Die von Ihnen geschilderten Tricks sind aber den meisten Mittelständlern verschlossen. Dazu brauchen Sie die Gründung einer offshore-Bank. Und das deutsche Außensteuerrecht hat da viele Hürden aufgebaut (ich beziehe mich da auf die ausführliche Diskussion mit Mephistopheles).
FdA

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Gehen sie in die Produktion, dann nur bei Monopolen, bei denen es möglich ist die Preise selber zu bestimmen und diese Monopole sind global. Mit welchen Mitteln da gearbeitet wird, um die Konkurrenz auszuschalten, bis zur Finanzierung beider Seiten von Kriegen. ist nahezu unglaublich.



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