Re: @Oldy Canadas Schulden

Geschrieben von Oldy am 11.12.2006 21:43:00:

>
>lllllllllllllllllllllllllllllllll
>
>Ich mach's mal in einer einzigen Antwort, auch für
>matmi,
>joblack,
>naknak
>sammelleidenschaft
>Weil die Erwiederungen einheitlich waren.
>Meine Herren, sie gehen von einer völlig falschen Kapitalmarkt- und Geldmarkttheorie aus.
>Wenn ich für 1 Million Staatspapiere beitze zu z. B. 5 % Verzinsung, fällig am 1.1.2007 (oder am 15.5.2010), dann bekomme ich als Gläubiger zum 1.1.2007 (oder am 15.5.2010) eine Rückzahlung meines Kredits zu pari, also zu 100 %. Die Wertpapiere sind abgelaufen und werden meinem Depot entnommen. Der Staat zahlt aus seinem Steueraufkommen mir über den Weg zu meiner Bank 1 Million aufs Girokonto. Nun habe ich 1 Million in Geld (statt wie bisher kein Geld aber dafür Wertpapiere im Wert von 1 Million). Da der Staat seine Schuld mir gegenüber getilgt hat, zahlt er mir nach Schuldenrückzahlung natürlich keine Zinsen mehr.
>Ich muß nun sehen, daß ich für meine 1 Million in Geld andere Anlagemöglichkeiten finde, das ist jetzt ganz meine private Angelegenheit und nicht mehr die Sache des Staates als EHEMALIGER Schuldner . Finde ich lange nichts bekäme ich nur den Minizins aufs Girokonto, also buche ich gleich mal um aufs Tagesgeldkonto, sagen wir mal zu 3 % Zinsen (das ist jetzt weniger als die 5 % auf die bisherigen, erloschenen Staatsanleihen). Da ich mit 3 % nicht zufieden bin kaufe ich z.B. Aktien mit hoher Dividendenrendite und Kurssteigerungspotential. Ich kann mir auch Immobilien kaufen oder Edelmetalle, jeder wie er's mag. Nur man kann keinen Schuldner zwingen ein Darlehen über den Fälligkeitstag hinaus zu behalten. Da muß dann jeder ehemalige Gläubiger, wenn er das Geld wieder bekommen hat, sich eben umsehen, wie er mit Anlagen am Kapitalmarkt oder Geldmarkt mit dem Betrag der Darlehensrückzahlung zurecht kommt.
>Alles paletti !!!
>FdA
Oldy $$$
Francisco hat zwar die Zinsen erwähnt, die er bekommen hat, aber sie als Geldeinkommen zusätzlch zu der Rückzahlung unterschlagen, geschweige denn den Zinseszins erwähnt.
Er möchte bedauert werden, welche Schwierigkeit er jetzt hat auch nur 3% aubeitsloses Einkommen zu erzielen. weil der ehemalige Schuldner nun den Kredit bezahlt hat. Daß er den nur zahlen konnte, weil er dafür neue Schulden machte, die unser guter Francisco in Form von Staatspapieren wieder kaufen kann, unterschlägt er auch.
Er möchte nur sicherere Schuldner als den Staat, der keine wirklichen Sicherheiten hat. Die sprudende Zinsquelle könnte da einmal versiegen.
Warum tut er mir blos nicht leid?



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