Re: Kreutzer - Kritik am - und Überwindung des aggressiven Eigentums

Geschrieben von Oldy am 12.12.2006 22:48:00:

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>>>
>>>erzsyger
>>Allerdings ist das Haus nicht das richtig teure, sondern der Grund und Boden. In diesem Fall ist das alles ein bisschen scheinheilig
>
>Was ist scheinheilig?
>Das man einzig für die Luft zum atmen noch nicht bezahlen muß??
>Wenn ich mich recht erinnere, ist die INWO ebenfalls für eine Bodenreform.
>Also ich bin skeptisch, ob Freigeld, Gogos u.s.w. eine Chance haben, ohne gleichzeitige Bodenreform..
>"Wenn jemand 10000qm besitzt, besitzen folglich neun andere nichts!"
>Was spricht dagegen, das jeder Bundesbürger aus den Nutzungsrechten an beispielsweise 1000qm Grund und Boden ein bedingungsloses Grundeinkommen bezieht?
Oldy $$$
Was dagegen spricht, ist das, daß alles Land heute irgend jemand gehört. Woher wirst Du also das nötige Land nehmen für diese gloriose Freilandidee, ohne es jemand wegzunehmen? Die jetzigen Eigentümer werden sich dagegen wehren und die gesamte Freiwirtschaft einschließlich Freigeld ablehnen, was sie ja auch tun.
Das ebenso gloriose Grundeinkommen soll ja auch mit 50% Mehrwertsteuer finanziert werden. Wer wird wohl diese Steuern zahlen? Dreimal darfst Du raten. Niemand wird es tun. Selbst die einzigen wirklichen Steuerzahler, die mittelständigen Unternehmer, würden dadurch in den Schwarzhandel getrieben werden.
Deine Beobachtung, daß die Häuser selber nicht das richtig teure sind, ist richtig und deshalb habe ich auch der Stadtverwaltung von Philadelphia vorgeschlagen die Grundsteuerbmessungsgrundlage vom Gesamtwert einer Liegenschaft auf den Bodenwert umzuschichten. Das würde genügen , um "Freiland" zu schaffen. Ganz einfach und ohne Komplikation. So kann jede Gemeinde ihr eigenes "Freiland" in genügendem Ausmaß schaffen.



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