Re: Zum Thema Rekordumsätze

Geschrieben von Oldy am 17.12.2006 02:58:00:

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>>Oldy $$$
>>Francisco ist ja eher ein Kontraindikator, aber das ist ja weiter nicht wichtig. Kaum jemand in diesem Forum ist ein Börsenspieler. Was soll einen da kümmern, was auf der Börse los ist?
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>Sie schließen von Ihrem Lieblingsgebiet auf andere wichtige Gebiete. Freigeld ist tatsächlich eine sinnlose Spielerei. Investitionen in Aktien über die Börse, das ist echtes Vermögensmanagement und da haben Sie recht, davon verstehen die Wenigsten hier im Forum etwas.
>FdA
Oldy $$$
Nun, ich verstehe genug von Aktien, um meine Hände gerade im jetzigen Zeitkunkt davon zu lassen. Ein Börsencrash ist in nicht zu weiter Zukunft fällig. Er ist eigentlich schon überfällig und man braucht nur 1929 beobachten, um zu sehen, was dann passiert. Diesmal wird es noch viel schlimmer werden und auch GE und GM sind keine sicheren Anlagen mehr. Ich kenne keine einzige deutsche AG, die eine ist.
Auch davon habe ich einige Ahnung, denn ich dachte daran meine Firma eventuell in eine AG umzuwandeln und zusammen mit dem größten Eheringerzeuger Europas als Hauptaktionär den europäischen Eheringmarkt zu beherrschen.
Das war mir dann aber doch eine Schuhnummer zu groß und ich wollte ja aufhören zu arbeiten. Als die Firma Speidel in Pforzheim dann kein Interesse an meinen Kettenverschlußpatent hatte, das neben den Eheringen ein zweites Verkaufsgebiet der AG gewesen wäre, hängte ich auch das auf den Nagel.
So viel ich weiß, ging die Firma Speidel in der Zwischenzeit ja auch pleite. Damals war sie einer meiner Hauptlieferanten. Der Eheringerzeuger hieß Williams und er hätte liebend gern gehabt, wenn ich seine Eheringe in Österreich vertrieben hätte, aber das wäre für mich allein unmöglich gewesen. Deshalb dachte ich ja an eine AG.
Hätte ich es getan, dann bin ich sicher, daß jetzt Francisco in meine AG investieren würde.
Siemens Österreich war übrigens auch damals ein Kunde von mir und kaufte mir für eine Promotion 200.000 Schilling Gtoßhandelswert an Schmuck ab. Das war damals fast ein Monatsumsatz für mich und ich nahm deshalb das Risiko auf mich, daß meine anderen Kunden sauer werden würden, wenn sie davon hören würden.
Große Angst hatte ich nicht. Ich war je sehr konkurrenzfähig und wenn sie nicht mehr von mir gekauft hätten, hätten sie teurer kaufen müssen.
Meine Gogoaktivisten werden übrigens mit der Freigeldspielerei recht gutes Geld machen und alle Beteiligten auch. Ich bin ein Kaufmann und kein spinnender Weltverbesserer. Wahrscheinlich werde ich der einzige sein, der dabei nichts verdient, aber ch weiß ja, daß das letzte Hemd keine Taschen hat und solange ich lebe, habe ich genug.
Wie ich gerade beschrieben habe, ließ ich auch andere Möglichkeiten fahren. Und ich habe es nicht bereut. 20 weitere Jahre mit einer wunderbaren Frau, die ich vorher gar nicht würdigen konnte, waren der Dank dafür. Die hätte ich als Manager einer AG sicher nicht gehabt.



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