Re: Immobilien in Deutschland.

Geschrieben von Tom Dooley am 17.12.2006 04:07:00:

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>Mr. Oldy, wenn Sie sich anstatt sich mit großem Zeitaufwand mit dem unsäglich dämlichen Zettelgeld zu beschäftigen, Ihrem Sohn bei der richtigen Finanzplanung geholfen hätten, dann wäre diese Misere doch wohl kaum passiert:
"Die richtige Finanzplanung" - das Leben ist nicht planbar, die Finanzen desto weniger.
>Eine Altersversorgung, egal welches Medium dazu benutzt wird, baut man NIE - ich wiederhole NIE - mit Kredit auf; das war der Fehler Nr. 1, also der Kardinalfehler in der Finanzplanung. Eine voll mit Eigenkapital finanzierte Immobilie kann eine Bank nicht versteigern (wenn sie nicht anderweitig für Sicherheiten eingesetzt wurde)
Der Kardinalfehler liegt in Ihrer Denke: Woher soll das volle Eigenkapital kommen? Kredite werden i.d.R. in Erwartung auf zukünftiges Einkommen (=zukünftiges Eigenkapital) und der daraus resultierenden Tilgungsfähigkeit genommen. Alles andere wäre nur durchleistungsloses Einkommen wie Erbschaft (derer ich mich zukünftig "erfreuen" darf) oder "sichere" Renten, Bestandsprovisionen (die wiederum zukünftiges Einkommen wie bei erstens) sind.
Immobilien gelten hier nicht mehr als Sicherheit. Weil die Banken sie schlichtweg nicht mehr los bekämen.
>Fehler 2: Man setzt nicht alles auf eine Karte, sondern DIVERSIFIZIERT. Und wenn das Eigenkapital für eine Immobilie am Anfang nicht reicht, dann diversifiziert man eben in einem guten offenen Immobilienfonds, aber dort nur mit Eigenkapital.
Also, wer sein Geld in Immobilienfonds reinschmeißt, der kriegt wiederum von mir kein Mitleid.
>Wenn Sie sich statt mit dem wirtschaftlichen Ignoranten, namens Silvio Gesell mit dem Nobelpreisträger Prof. Dr. Markowwitz befaßt hätten, dann wüßten Sie um die Notwendigkeit richtigen Geldmanagements durch Diversifizierung. Dazu gehört auch die Ermittlung der Risikoverteilung.
Naja, man befasst sich hier ja auch mit wirtschaftlichen Ignoranten wie Sie einer sind. Schließlich glauben sie an den unendlichen Aufschwung und Wachstum, nicht wahr - und sei es durch Risikoverteilung (einer gewinnt, viele verlieren - aber unterm Strich hat es sich gelohnt).

>Weiter hätten Sie Ihrem Herrn Sohn das Prinzip des "cost-averaging" erklären sollen. Das gehört zu den Grundprinzipien des Market-Timings.
Jemanden erklären, wie er sein Geld regelmässig in Geldforderungen anlegt? Wozu?
Entstehen da Wirtschaftsimpulse? Investieren da Unternehmen?
>Diversifizierung schließt auch Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere und vor allem in Aktien ein und mangels ausreichender Kenntnisse - oder großer Beträge - sind auch hier gute Investmentfonds ideale Finanzinstrumente, die als Bausteine der Altersversorgung dienen.
>FdA
Auf diese Bausteine verzichte ich dankend. Da zahle ich mehr rein als ich raus bekomme.
Tom Dooley



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