Re: Immobilien in Deutschland.

Geschrieben von Oldy am 17.12.2006 08:33:00:


>Alle mir Bekannten und Verwandten haben langfristig größtenteils finanziell verloren, bis zu ganzen familiären Lebenswerken.
>Als Relation dazu habe ich deutsche Bekannte und Verwandte an den Küsten Südkaliforniens, die ihre Einsätze während der letzen 30 - 40 Jahre verfünfzigfacht haben, nach dem Motto "der 500 Meter breite Streifen zwischen Küste und Inland ist begrenzt wie begehrt".
>Alles was begehrt wird teuer, alles andere verfällt im Wert.
>Das paßt vorzüglich zu der aktuellen "Geiz ist geil-Schiene"
>
>
Oldy $$$
Das sind sehr gute Beobachtungen, aber die Leute, die sich in Südkalifornien oder sonstwo nun reich rechnen, vergessen meistens eines. Sie leben ja in dieser teuren Immobilie und das kostet ihnen immer mehr an Steuern und
anderen Kosten.
Eines Tages werden sie sich das mangels anderen Einkommens nicht mehr leisten können. Was dann? Viele glaubten auch mit dem Geld von den Hypotheken Gewinne auf der Börse zu machen und verloren das dann im Dot-com Crash. Die waren dann noch viel schneller am Ende.
Ich habe genügend solcher "reichen" Immobilienbesitzer erlebt. Ihre Steuern wurden immer höher und sie waren gezwungen, mangels anderen ausreichendem Einkommens zweite und dritte Hypotheken aufzunehmen. Die Banken machten da bereitwillig mit bis zu einer gewissen Grenze. Die Zinsen bringen dann die reichen Besitzer um. Dann war Sense und die reichen Besitzer waren obdachlos und bettelarm.
Irgendjemand kaufte dann die Immobilie bei der Versteigerung für ein Butterbrot, und wenn er nicht schnell einen Dummen fand, der sie ihm wieder abnahm, saß er in derselben Falle.
Am Ende einer Immoblase, wie jetzt, wird es immer schwerer solche Dummen zu finden und genau so wird es bei der Aktienblase sein.
Viel Glück dann, Francisco.



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