Re: Indizien für Immo-Crash?

Geschrieben von blue_bear am 18.12.2006 12:50:00:

>>Hallo,
>>ich sehe heute keinen Spielraum mehr für steigende Immobilienpreise (...).
>>Bei einer fallenden Massenkaufkraft, steigender Arbeitslsoigkeit, steigenden Zwangsversteigerungen und sinkender Einwohnerzahl jedoch müssen Immobilien im Preis fallen.
>>Es kann dabei nur zu einer Korrektur der Preise kommen, zu einem wirklichen Crash der möglicherweise 50% und mehr betragen wird.
>Der Zusammenbruch des Neuen Markts kam kurz nachdem selbst hartnäckige Sparbuch-Sparer auf IT- und Telekom-Aktien umgestiegen waren.
>Zurzeit beobachte ich etwas Ähnliches mit Immobilien. In meinem persönlichen Umfeld sind in letzter Zeit selbst hartnäckige Mieter in Eigenheime gezogen.
>So etwas deutet m.E. auf den Höhepunkt einer Entwicklung.
Hallo,
wir sollten uns zunächst einmal darauf einigen, über was wir reden.
Selbstgenutzte Immobilien sind ein ganz anderes Thema als vermietete Immos.
Bei selbstgenutzten Immos glaube ich gerne, dass hier Preise deutlicheren
Schwankungen unterliegen. Die Do-it-yourself Ausbauten mögen für den Erbauer
ja noch einen gewissen Wert gehabt und ihm einen ordentlichen Materialpreis
abverlangt haben, einen Käufer stellt dies meist jedoch nicht zufrieden.
Da der optische Eindruck aber entscheidend ist, können hier schnell erhebliche
Preisnachlässe erforderlich sein, sollte man (aus welchen Gründen auch immer)
verkaufen müssen.
Wenn man von einer Anlage in Immos spricht, meint man aber
i.d.R. vermietete Objekte.
Bei diesen vermieteten Wohneinheiten werden in der breiten Masse sicher keine
starken Schwankungen auftreten, wie bereits auch in der Anwort zu Herrn Hannich
geschrieben. Dafür ist das Mietverhältnis, die mietvertragliche Situation,
die Rückstellungen bei seriösen Vermietern für Leerstand und Mietausfall sowie
Instandhaltung usw. einfach zu träge.
Größtes Risiko hier: (Teil-)Zerstörung durch Naturkatastrophen. Aus diesem
Grund sollte eine Elementarschadenversicherung nicht fehlen, deren Kosten
im übrigen auch als Nebenkosten auf die Mieter umlegbar sind.
Viele Grüße,
blue-bear



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