Re: Immo-Preise und Immo-Blase / Indizes als Bewertung

Geschrieben von Oldy am 19.12.2006 07:29:00:

>Schöne Grüße an Oldy. Vielleicht komme ich ihn einmal in Kanada besuchen ... :-)
>Wo lebt Dein Sohn eigentlich (in Europa - nicht bei Dir in Kanada)?
>
>FJ
>PS: Ich sitze gerade in meiner beengten, bescheidenen 40m² Genossenschaftswohnung aus den 60er Jahren und beneide alle meine Bekannten in Ihren Luxusdomizilen, wo allein das Wohnzimmer größer ist... Aber vielleicht ändert sich das doch noch einmal ... :-)
>
>>>Hallo,
>>>das ist ein gutes Beispiel einer Deflation.
>>>Ich sehe hier auch überall wie die Immobilienpreise teilw. massiv verfallen.
>>Anhand der amtlichen Statistik (Destatis) kann ich das nicht nachvollziehen. Der Preisindex Wohngebäude hat gerade einen kräftigen Sprung nach oben gemacht, von 102,1 im 3. Quartal 2005 auf 105,0 ein Jahr später (2000=100).
>>Bauland in Deutschland kostete im Jahre 2000 durchschnittlich rund 52 Euro/Quadratmeter, 2005 waren es rund 86 Euro (+66 %).
>>Wie kommst Du auf fallende Immo-Preise?
Oldy $$$
Mein Sohn lebt in Fulda. Es ist meine Enkelin mit Tochter und Mann, die im Jänner zu mir ziehen. Mein Sohn hat zwar eine Lebensgefährtin, aber alle seine Nachkommen haben ihn nun verlassen.
Wir wohnten als 5 köpfige Familie in so einer 56 m2 Wohnung aber ich neidete niemand seine verschuldete Luxusvilla oder sein Luxusauto. Für mich war mein Auto notwendig für meinen Beruf als Reisekaufmann und da ich im Jahr zwischen 60 bis 100.000 km damit fuhr, wechselte ich meistens alle drei Jahre.
Fallende Immopreise sehe ich nicht in den gefälschten Statistiken, sondern in den leeren Geschäften und verfallenden Häusern und an den Preisen, die wirklich erzielt werden, wenn ein Haus oder eine Eigentumswohnung versteigert wird.



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